60 Jahre Kulturring Kaufbeuren e.V. – Zwischen Jubiläum, Ehrenamt und der Kraft der Kultur

Shownotes

60 Jahre Kulturring Kaufbeuren – Warum Kultur unsere Gesellschaft bereichert

Seit 1966 bereichert der Kulturring Kaufbeuren das kulturelle Leben der Stadt. Mit jährlich rund 20 bis 25 Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Musik, Literatur und weiteren Kulturformaten bringt der Verein seit sechs Jahrzehnten hochwertige Kultur nach Kaufbeuren und schafft Begegnungen zwischen Künstlern und Publikum. Im Jubiläumsjahr feiert der Kulturring sein 60-jähriges Bestehen und präsentiert zugleich sein neues Jahresprogramm für die Saison 2026/2027.

In dieser Podcast-Folge spricht Claus Tenambergen mit der Vorsitzenden Birgit Pfeifer über die Geschichte und Entwicklung des Kulturrings, die Ziele des Vereins und die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie viel Leidenschaft, Organisation und Teamarbeit notwendig sind, um Jahr für Jahr ein anspruchsvolles Kulturprogramm auf die Beine zu stellen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das neue Jahresprogramm. Birgit Pfeifer erklärt, wie Veranstaltungen ausgewählt werden, warum Vielfalt ein zentrales Prinzip des Kulturrings ist und welche Höhepunkte die Besucherinnen und Besucher in der kommenden Saison erwarten. Dabei wird deutlich, dass Kultur nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen, unterschiedliche Perspektiven aufzeigen und gesellschaftliche Entwicklungen widerspiegeln kann.

Das Gespräch zeigt eindrucksvoll, warum Kultur weit mehr ist als ein Abend im Theater oder Konzertsaal. Sie schafft Gemeinschaft, stiftet Identität, eröffnet neue Sichtweisen und lebt vom persönlichen Austausch – auf der Bühne ebenso wie im Publikum. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Kulturring seit 60 Jahren vor allem eines ist: ein Verein, der mit großem ehrenamtlichem Engagement Kultur für die Menschen in Kaufbeuren möglich macht.

Themen dieser Folge

  • 60 Jahre Kulturring Kaufbeuren
  • Geschichte und Entwicklung des Vereins
  • Ehrenamt und kulturelles Engagement
  • Die Bedeutung von Kultur für unsere Gesellschaft
  • Kultur als Begegnungsort und Spiegel der Zeit
  • Blick hinter die Kulissen der Kulturarbeit
  • Wie ein Jahresprogramm entsteht
  • Das neue Kulturprogramm 2026/2027
  • Höhepunkte der neuen Saison
  • Kultur zwischen Tradition und Moderne
  • Live-Erlebnisse in Zeiten von Streaming und Digitalisierung
  • Die Zukunft des Kulturrings Kaufbeuren

Produktion: Claus Tenambergen Kaufbeuren, 02.08.2026 https://www.wir-sind-kaufbeuren.de/podcast-klar-text/

Transkript anzeigen

00:00:05: Und

00:00:30: der begrüßt ihr ganz herzlich zu einer neuen Folge.

00:00:33: Seit sechzig Jahren bereichert der Kulturing Kaufbäuren das kulturelle Leben in unserer Stadt.

00:00:39: Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Theater, Musik, Literatur und vielen weiteren Veranstaltungsformaten bringt der Verein seit sechs Jahrzehnten Kultur nach Kaufborn und schafft unterhaltsame Anspruchsvolle.

00:00:52: Und zum Teil zum Nachdenken anregende Begegnung zwischen Künstlern und Publikum.

00:00:59: In diesem Jahr feiert der Kulturing sein sechzigjähriges Bestehen Und wie gewohnt ist in diesen Tagen das neue Jahresprogramm für die Kultursaison.

00:01:11: Wir sprechen heute über sechzig Jahre Kultur in Kaufbohren, über die Bedeutung von Kultur für unsere Gesellschaft, über das Jubiläum des Vereins und die Entstehung des neuen Programms und die Höhepunkte der kommenden Saison.

00:01:23: Außerdem werfen wir einen Blick hinter die Kulissen und erfahren, wie viel ehrenamtliches Engagement notwendig ist damit Kultur in Kauffbohrern Jahr für Jahr erlebbar wird!

00:01:33: Und jetzt freue ich mich ganz außerordentlich die erste Vorsitzende des Kulturings Kaufbohren begrüßend dürfen.

00:01:40: Herzlich willkommen Birgit Pfeiffer!

00:01:42: Hallo

00:01:42: Klaus, schön dass du da seid.

00:01:44: Ja vielen Dank das du da bist.

00:01:45: wir werden heute eine ganze Menge über Kultur sprechen und euch als sehr bedeutenden Vereinen in den Kaufbohnen.

00:01:54: aber vorab die meisten kenne dich.

00:01:56: aber wie bist Du zur Kultur gekommen beziehungsweise?

00:01:59: Wie lange bist Du erste Vorsitzer vom Kulturring?

00:02:01: Also erste Vorsitzende bin ich seit zwei Jahren, als die Brigitte Mitlehner aus dem Vorstand ausgeschieden bin.

00:02:08: Ich habe tatsächlich nachdenken müssen, als du mich vorhin schon mal gefragt hast... ...ich bin glaube ich seit zehntausend elf im Vorstand des Kulturings.

00:02:16: Ich hoffe niemand rechnet jetzt nach begonnen als Schatzmeisterin dann zweite Vorsitzenden und Schatz Meisterin und jetzt erste Vorsitzerin und Schatzmeisterinnen.

00:02:24: also das mit dem Schatz meister scheit irgendwie nicht mehr zu gehen

00:02:28: was ja auch nicht so weit hergeholt ist, oder?

00:02:30: Also die viele kenne ich auch als Vorstandsmittel der Sparkasse.

00:02:34: Mittlerweile Sparkasseralgäu.

00:02:35: insofern liegt es auf der Hand das man dort als Schatzmeister engagiert wird.

00:02:40: Ich glaube tatsächlich dass es vielen Kollegen bei mir in der Sparkase so geht, dass sie gerne in Vereinen ausgerechnet für die Buchhaltung gebucht werden.

00:02:50: Auch wenn vielleicht ihr Job in der Sprachkasse ein ganz ganz anderer ist.

00:02:53: aber ja es liegt in einer gewissen Weise nahe und vielleicht sagt man uns auch eine gewisse Seriosität und Glaubwürdigkeit nach.

00:03:00: Ich kann es bestätigen, ich kenne mich alle schon lange!

00:03:05: Du bist jetzt seit vielen Jahren beim Kulturing?

00:03:08: Was ist deine persönliche Beziehung zum Thema Kultur?

00:03:12: Also das Thema ... ja, ich glaube das Thema Kultur fasziniert mich schon immer.

00:03:17: Das Thema Literatur, Kunst, Kunstgeschichte, Geschichte, Geschichten Es war es, was mich seit der Kindheit fasziniert begleitet.

00:03:28: Wo das herkommt... Ich glaube mein Mutter war da immer sehr eine treibende Kraft und da liegt es dann irgendwo auch nahe sich damit zu beschäftigen und im Ehrenamt vielleicht noch irgendwie dazuzukommen und sich dafür zu engagieren.

00:03:46: Wir kommen ja später nochmal zum Thema Ehrenabend ohne dieser große Aufwand, den ich jährlich was es dir da wichtig an diesem Thema Ehrenamt, weil du wirst ja sicherlich auch als erste Vorsitzende extrem viel Zeit für den Kulturingen aufwenden.

00:04:04: Also das Thema Ehrendamt begleitet mich, das Thema Engagement für die Gesellschaft begleitet mich und das ist für mich etwas ganz Essenzielles für eine Gesellschaft.

00:04:14: ich finde es großartig Dinge zu gestalten, Dinge zu bewegen in einem Team.

00:04:19: Das macht mir nie alleine weder im Vorstand noch sonst irgendwo.

00:04:23: Ich bin in mehreren Vereinen tätig.

00:04:26: Ich bewundere Menschen, die sich engagieren viel, viel mehr als ich das wahrscheinlich tue in anderen Bereichen und... ...ich bin halt lieber möglich machen als

00:04:38: Problembeschreiber.".

00:04:40: Das war ein sehr schöner Satz!

00:04:42: Nein, das kann ich bestätigen.

00:04:44: Ich verwunder es auch immer wie viele Menschen es gibt, die wirklich einen enormen Aufwand treiben um ehrenamtlich für die Gesellschaft etwas zu tun, den Verein zu tun oder den Sportverein zu tun.

00:04:55: Ja, und ich glaube halt dass wir damit Gesellschaft auch lebendig machen unsere Stadt lebendigt machen das wir einfach Dinge ermöglichen und dieses einfach nur anpacken.

00:05:04: Das funktioniert nie alleine und deswegen auch für den Kulturing gilt.

00:05:08: sechs Jahrzehnte lang haben Vorstände und Beiräte immer in Teams gemeinsam angeparkt was neues ausprobiert auch mal gescheitert und leckt neu ausprobiert, sich gegenseitig unterstützt und dann kann einfach auch Großes entstehen.

00:05:25: Tolles entstehen was halt sonst nicht möglich wäre.

00:05:27: Und das macht es aus!

00:05:29: Ja ich glaube sogar ein ergänzenden Satz zu dem... Ich glaube sogar dass unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde wenn dieses große Engagement des Ehrenamts nicht geben würde.

00:05:42: Das heißt da wird eine ganze Menge fehlen.

00:05:46: Du hast selbst jetzt gerade schon angesprochen Sechzig Jahre Kulturring.

00:05:51: Soll mir einmal in die Anfänge gehen, aus welchem Grund ist damals der Kulturring gegründet worden?

00:05:58: Es gab wahrscheinlich irgendwo immer so dieses Gründerteam, die gesagt hat wir möchten das gerne.

00:06:04: mit welchem Ziel hat man das damals gemacht?

00:06:06: also letztendlich sind die Ziele und die Aufgaben seit sechzig Jahren gleichgeblieben.

00:06:12: es hat sich überhaupt nichts geändert.

00:06:13: das heißt es ging immer darum Kultur für die Bürger von Kaufbeuren, Nachkaufbeuren zu bringen in Form von Konzerten.

00:06:23: In Form von Kulturveranstaltungen, Ausstellungen und Theater.

00:06:28: Also darum ging es hochklassige professionelle Kultur herzuholen damit die Menschen hier vor Ort das erleben und genießen dürfen.

00:06:39: Und daran hat sich eigentlich nichts geändert.

00:06:41: Unterstrichen da wirklich nach Kaufbohren zu holen,

00:06:43: oder?

00:06:44: Ja genau.

00:06:44: Das

00:06:44: heißt ihr bietet ja nicht selber, ihr seid halt nicht selbst eine Gruppe die die Kultur anbietet.

00:06:49: oder ihr arbeitet zwar mit Kaufbohn zusammen und man ist irgendwo in einer Kulturgemeinschaft aber ihr holt von außen nach Kaufborn was man sonst nicht erleben würde.

00:06:58: Genau!

00:06:59: Und es ging ich zitiere jetzt hier mal um die Organisation hochwertiger, kultureller Veranstaltung und Achtung den langfristigen Wunsch.

00:07:09: Und die Zielaufgabe stand glaube ich auch mal in der Satzung ein Konzerthaus zu bauen.

00:07:15: Das habe ich gelesen auf eurer Homepage aber ich muss immer so einen Zufügen... Auf der Homepage habt ihr ein Smiley dahinter gesetzt glaub' ich?

00:07:23: Naja man muss ja noch Aufgaben und Herausforderungen haben für die nächsten sechzig

00:07:27: Jahre.

00:07:28: Weil wir sind ja jetzt hier unter uns.

00:07:30: das heißt ist es Ist das wirklich ein Ziel?

00:07:35: Ja, es stand so drin.

00:07:37: Und es ist natürlich immer auch darum gegangen Spielstätten zu haben mit einer entsprechenden Akustik die dann auch so funktionieren um dass auch der Stadtkauffäuren in Klammern zu schenken zur Verfügung zu stellen allen Bürgern die da sind.

00:07:53: und darum geht's auch.

00:07:54: also Kulturring weniger Veranstalter als eine Plattform finde ich für kulturelle Vielfalt und Und das ist jetzt nicht mein Zitat, sondern habe ich gelesen.

00:08:08: Eine Art Versprechen für die Stadt.

00:08:10: also sagen wir versprechen als Kulturing Wir bringen euch hierher diese Kulturen diese Veranstaltung ihr müsst halt dann nur hingehen.

00:08:20: Das ist nochmal ganz anderes Thema.

00:08:24: Ich bleibe noch mal einmal ganz kurz bei der bei der Spielstätte.

00:08:27: Das heißt, ist es nach wie vor ein Ziel vielleicht das irgendwann zu realisieren?

00:08:33: Oder ist der finanzielle Aufwand auf der einen Seite oder auch die betriebsmäßige Führung so eines Hauses gar nicht realisierbar?

00:08:42: Also ich antworte jetzt mal so drauf – nicht von ungefähr steht der Smiley dahinter.

00:08:48: Aber ich finde es bemerkenswert, dass neunzehnzechsundsechzig ist ja unter den Gründungsvätern auch der damalige Bürgermeister Wondrak dabei gewesen.

00:08:58: Hier zu sagen wir möchten so eine Idee oder einer Vision vielleicht Raum geben warum nicht?

00:09:03: Also so lassen wir's einfach mal stehen und lass uns überraschen was in den zukünftigen Jahren dann sein wird.

00:09:11: Ihr habt aber spezielle Spielstätten die ihr für euer Programm nutzt.

00:09:17: Ja, ja.

00:09:18: Also hauptsächlich in der Regel das Stadttheater und den Stadtsaal einfach auch aus der ganz logischen Funktionalität dass dort Veranstaltungstechniker-Veranstaltungsmeister vor Ort sind die all das zur Verfügung stellen was wir an Technik und dann auch an Sicherheit brauchen.

00:09:37: Wir sind aber auch zum Beispiel in Irsee.

00:09:40: Wir haben auch Kooperation mit dem Podium schon gehabt.

00:09:46: Also es gibt da Unterschiedlichste und ich erinnere mich an die Zeiten von Corona oder die Zeiten, als das Stadttheater umgebaut wurde.

00:09:54: Da waren wir im Fliegerhorstkino auch eine ganz tolle, ein ganz toller Veranstaltungsort für Theater der glaube ich viel zu selten genutzt wird aber das weiß ich jetzt nicht ob so ist.

00:10:09: also immer wieder auf der Suche bis hin zur Blöschhalle Wo wir, ich glaube German Brass mal hatten mit sechs, siebenhundert Besucher und Besucherinnen.

00:10:19: Das hängt ein bisschen auch davon ab was braucht Ein bestimmtes Ensemble Welche technischen Notwendigkeiten sind da?

00:10:27: Welche Besucheranzahl erwarten wir?

00:10:30: Und sicherlich einen Highlight war Carmina Burana im Tenzelfest Rondell Also auch eine ganz besondere Spielstätte.

00:10:37: Das finde ich auch.

00:10:38: das Gespräch hatte ich letztens noch also Die könnte man eigentlich wirklich nochmal, vielleicht sogar noch ein Stück ertüchtigen.

00:10:45: Vielleicht auch ein bisschen wetterfester machen aber dass das da mehr stattfindet.

00:10:49: Das glaube ich auch.

00:10:50: Ich glaube es kollidiert ein bisschen mit den Anwohnern und der Anzahl der die Veranstaltungen glaube ich die dort stattfinden dürfen.

00:10:56: Aber das wäre etwas ganz ganz besonderes.

00:10:58: eine kleine Waldbühne in Kaufbeuren so im Kleinen.

00:11:01: Ein

00:11:02: kleines Amphitheater.

00:11:03: Genau finde ich auch.

00:11:05: Aber das heißt, was die Spielschwetten selber angeht ist die Kaufbäuererstattgrenze jetzt keine wirkliche Grenze.

00:11:12: Sondern je nach Bedarf kann auch darüber hinausgegangen

00:11:15: werden?

00:11:16: Also es wird darüber hinaus gegangen gerade mit Irse.

00:11:19: Mit der Schwabenakademie sind wir in ganz enger Kooperation seit vielen Jahren.

00:11:24: Der Festsaal in Irse ist wunderbar für klassische Konzerte und Kammerkonzerte geeignet.

00:11:34: Die Stadtgrenze ist nicht das Thema, aber die Nähe und der Bezug zu Kaufbäuern sollte immer gegeben sein.

00:11:40: Wir kämen jetzt nicht auf die Idee nach Magdoberdorf ins Moderen zu gehen.

00:11:43: Das Moderen hat eine eigene Veranstaltungsreihe – das wäre jetzt nicht das.

00:11:52: Ich habe auch auf eurer Homepage gelesen, seit sechsen Sechszig sind insgesamt Tausend Vierhundert Veranstaltung vom Kulturing an geboten worden.

00:12:00: Mindestens ja!

00:12:01: Das ist mal eine Hochrechnung.

00:12:03: Eine gigantische Zahl, oder?

00:12:04: Aber das heißt ja dass ihr in euren bestrebenen Kulturnachkaufungen zu bringen eigentlich in jedem Jahr immer wirklich aktiv war.

00:12:14: oder gab es auch mal Höhen und Tiefen innerhalb der ganzen Jahrzehnte oder war schon immer eine Gruppe auch da die immer engagiert war?

00:12:24: Also ich glaube, es gab nie eine Zeit wo mal nichts passiert ist.

00:12:28: Es hat sich natürlich gewandelt.

00:12:30: Es gab ganz am Anfang auch Konzerte oder Theater die häufiger gespielt wurden.

00:12:37: Irgendwann hat man dann angefangen zu sagen jede Veranstaltung gibt's nur einmal.

00:12:41: seit der Zeit in der ich dabei bin und auch die Jahre vorher kann man rechnen dass das ungefähr immer zwischen zwei zwanzig und fünfundzwanzig Veranstaltungen sind.

00:12:51: pro Saison beginnt immer im September mit dem Eröffnungskonzert und dann zum Ende des Schuljahres wird die Saison beendet.

00:13:02: Natürlich unterliegt das auch immer einem Zeitgeist, wie man solche Dinge macht.

00:13:08: Es waren in den Anfangsjahren deutlich stärker noch das Thema Ausstellungen natürlich getrieben durch Herrn Wörnmeier, durch Herrn Moser sehr engagiert waren, auch im Kulturring und natürlich auch das kulturelle Leben in Kaufbäuren sehr stark geprägt haben.

00:13:23: Also der Kulturring wurde auch immer getragen von Vorständen die hier in Kauf bäuerend glaube ich sehr stark verankert waren und die dadurch natürlich auch kulturell vielfalt anbieten konnten weil sie natürlich auch die Netzwerke hatten.

00:13:39: wichtig.

00:13:40: Der persönliche Schmackspiel wahrscheinlich auch immer eine kleine Rolle d.h.

00:13:44: war die Gestaltung des Programms immer ein bisschen geprägt von den handelnden Personen?

00:13:51: Also da muss ich jetzt vermuten.

00:13:54: Aber natürlich wird das so sein, also das kommt einfach auch aus den persönlichen Netzwerken die man hat.

00:14:01: Da denke ich an die ganzen Konzerte und die ganzen musikalischen Themen und Veranstaltungen, die wir machen.

00:14:09: Natürlich hängt es auch ein Stück davon ab was kenne Ich wo kenne ich jemandem?

00:14:14: Was haben wir schon mal gemacht?

00:14:15: aber Wir achten natürlich schon darauf dass wir erstens mal eine breite Vielfalt da haben.

00:14:21: Und es geht nicht in den Programmen und in der Programmgestaltung darum, was uns persönlich jetzt ganz besonders am Herzen liegen

00:14:28: würde.".

00:14:30: Das darf zwar auch einmal sein – das ist, finde ich, auch erlaubt – aber letztendlich müssen wir mit den Geldern, die uns zur Verfügung gestellt werden dafür sorgen, dass wir ein breites Angebot für wie gesagt die Stadt und die Bürger hier machen.

00:14:45: Die sollen an den Veranstaltungen ... die wir anbieten Freude haben.

00:14:50: Und wenn du jetzt gleich fragst, ja ist denn Kultur nur Freude?

00:14:53: Nein!

00:14:53: Ist es nicht...

00:14:54: Nicht?!

00:14:55: Nee!

00:14:55: Also das fordert eine Rückfrage raus.

00:14:59: Ja.

00:14:59: Das heißt was ist es dann auch?

00:15:02: Ich glaube, dass Kultur mehr ist als nur Freuden bereiten, also mehr als nur zu unterhalten.

00:15:10: Ich glaube Kultur und kulturelles Leben ist doch mehr als das.

00:15:16: Okay.

00:15:16: Das darf berühren, das darf zur Auseinandersetzung, im Sinne einer Diskussion führen.

00:15:21: Das kann unterschiedliche Sichtweisen haben.

00:15:24: Ich finde es auch in Ordnung wenn Menschen sagen das hat mir jetzt nicht gefallen oder dass habe ich ganz anders erwartet oder ich bin enttäuscht.

00:15:34: Das finde ich darf sein und Kunst- und Kultur ist über ein Spiegelbild von Gesellschaft.

00:15:39: Es darf auch kritisch sein.

00:15:41: Das darf vielleicht auch mal aufrütteln Und manchmal darf es auch einfach nur unterhalten.

00:15:47: Manchmal darf es doch einfach nur schön sein, manchmal darf auch einfach ein Abend sein wo man sagt ach das hat mich jetzt vom Alltag ein Stück weit abgelingt.

00:15:57: So wie du es beschreibst hat Kultur dann eine gewisse Bedeutung für die Gesellschaft und den Stand der Gesellschaft, für die Entwicklung einer Gesellschaft vielleicht in Zeiten wo die Neigung an immer mehr in Richtung Ränder zu gehen, auch gefährlicher wird.

00:16:17: Also hat es eine verbindende Form, eine Diskussionsform?

00:16:23: Also Kultur und kulturelles Leben ist nach meiner Meinung immer ein Stück Spiegelbild einer Gesellschaft.

00:16:34: Es spiegelt die Dinge wieder, die eine Gesellschaft betrifft mit der sich eine Gesellschaft auseinandersetzt – das ist in der Geschichte immer so.

00:16:41: Gesellschaft wird ja nicht nur durch die Wirtschaftskraft ausgezeichnet, sondern auch durch das was kulturelles Leben und kulturelle Vielfalt ist.

00:16:55: Kultur schafft Gemeinschaft, schafft Identität, Kultur ist Geschichte, gemeinsames Erleben, gemeinsames sich erinnern...

00:17:05: Du bist schon lange dabei hast du dann gemerkt da anlehnt dass über die Jahre hin auch sich etwas verändert hat?

00:17:13: auch was die Gewohnheiten angeht, was dem Menschen angeht und was Geschmäcker angeht.

00:17:19: Was euch beeinflusst hat vielleicht in der Zusammenstellung vom Programm?

00:17:25: Wir sind ja auch immer bemüht Zeitgenössische Theater oder auch Lesungen mit ins Programm zu bringen.

00:17:32: Und sie haben natürlich zum Beispiel seit des Ukrainekriegs deutlich an Schwere bekommen weil es einfach kritische Dinge gibt die ganzen Themen von Migration, Ausgrenzung, Diskriminierungsthemen.

00:17:51: Die natürlich wie ich vorhin gesagt habe Teil dessen sind mit dem wir uns heute auseinandersetzen.

00:17:56: egal welche Position wir darf dazu einnehmen.

00:18:00: aber das Thema ist ja erst einmal da und da merken wir schon dass da so ein Zwiespalt da ist, der Menschen die sagen ja es ist wichtig sich damit auseinanderzusetzen.

00:18:13: Es ist wichtig das auf die Bühne zu bringen sichtbar zu machen und dennoch fällt es mir manchmal schwer dann zu sagen boah muss ich das neben all dem was ich in den sozialen Metnetzen was ich an den Medien sonst lese da auch nochmal haben.

00:18:31: Und manchmal erleben wir auch das gerade ganz schwere Themen wenn es um Krieg und Tod Vertreibung oder ähnliches geht, dass durch die Art wie etwas dargestellt wird.

00:18:44: Ich möchte jetzt nicht sagen Trost und Erleichterungen entsteht aber die Menschen dann trotzdem rausgehen und sagen ach so schwer war das gar nicht.

00:18:52: Das war eigentlich eher ein Stück Lösung als ein Stück Problem.

00:18:58: Ihr seht es ja auch als Auftrag Auch genau diese Dinge dann auch ein Stück vielleicht sogar zu bewirken und nicht nur dem Demonstrium, der rein einfachen leichten Unterhaltung zu folgen.

00:19:10: Ich glaube es darf beides sein – die Mischung macht's!

00:19:13: Es darf beides sein, es darf wirklich schön gut gemacht, wohl wachkomödie sein, etwas zeitgenössisch, vielleicht auch mal… ich möchte nicht sagen anstößig ist aber vielleicht doch durchaus mal so mit dem Charakterzeichen... Aber es darf und muss vielleicht auch manchmal etwas sein, was eben zum Nachdenken anregen darf.

00:19:36: Und was vielleicht Denkgewohnheiten, Seegewohnheiten die wir sonst haben einfach ein bisschen infrage stellt?

00:19:44: Das ist die Mischung genau wie in der Musik.

00:19:46: das darf das Klassische sein, das darf ein wirklich eingängiges Kammerkonzert sein aber es darf halt auch mal vielleicht ein bisschen komplexere Musik sein, die man so nicht erwartet, die erst einmal ein bisschen rein hören und hinhören und sich auch darauf konzentrieren notwendig macht.

00:20:04: Ich hatte vorhin gesagt, das neue Programm ist raus.

00:20:06: Wir werden sicherlich jetzt nicht in der Zeit des Podcasts in alle Veranstaltungen reingehen können aber wer sich da ausgiebig informieren möchte – der Kulturing hat eine Homepage – es ist alles drauf und auch die Tickets, die man dann käuflich erwerben kann.

00:20:26: Zwei, zwanzig, dreinzwanzig Veranstaltungen im Durchschnitt pro Jahr.

00:20:29: Es ist ja ein gigantischer Aufwand!

00:20:32: Wann fängt denn für euch die Arbeit für so ein Jahresprogramm an?

00:20:37: Wenn die Arbeit mit dem alten Programm abgeschlossen

00:20:40: wird... Also das

00:20:42: ist ein fortlaufender Prozess.

00:20:45: Wir müssen es jetzt ein bisschen kleiner machen.

00:20:46: hier Ja, es ist einen Aufwand aber er ist gut machbar.

00:20:50: wir teilen uns das auf.

00:20:53: also aktuell.

00:20:57: Tini kümmert sich im Schwerpunkt um alles, was mit Musik zu tun hat.

00:21:01: Markus und ich kümmern uns um die Theater-Dinge.

00:21:04: Markus auch dann um alles in der Kooperation mit dem Puppenteater zu tun haben.

00:21:13: Ich beginne in der Regel nach den Sommerferien mit der Suche.

00:21:18: Was könnte man machen für diese Saison danach?

00:21:24: Unser Ziel ist das wir vielleicht im Oktober, November so weit sind dass wir schon mal eine erste Auswahl haben die wir dann auch mit unseren Beiräten und Beirätinnen sprechen wo auch nochmal Ideen kommen.

00:21:38: Wir fangen an zu überlegen wer kann wann die ersten Anfragen zu machen.

00:21:45: also das Komplexe ist ja nicht sozusagen dieses Theater hätte ich gerne.

00:21:49: Ich würde gerne das Theater Dinkelspül mit dem Stück Die Zeitmaschine haben oder Maria Sturz, sondern das komplizierte ist wann können die kommen?

00:21:59: Wann haben wir den Stadtzahl frei?

00:22:01: Passt das in das Gesamtgefüge einer Saison um natürlich die Abwechslung zu haben zwischen Konzerten, zwischen Theater und Theater-Themen.

00:22:13: Zwischen was zeitgenössisches, was Klassisches eine Lesung, die Ausstellungen.

00:22:19: also das muss ja zu einem Gesamt gefüge gebracht werden und wir sind natürlich begrenzt ... war es die Reservierungen im Theater, im Stadtsaal.

00:22:25: Wo können wir hin?

00:22:27: Wann geht das?

00:22:28: Wanne haben die Tournee theaterfrei... Das ist glaube ich so ein bisschen die Fusselarbeit und das macht ganz viel auch die Elisabeth in der Geschäftsstelle.

00:22:39: also die klemmt sich dann operativ dahinter die Termine zu kriegen hinter den Verträgen hinterherzurennen und alles zu machen.

00:22:49: Und das macht sie super!

00:22:50: Du hast schon ein paar Namen auch genannt beschreibt auch ganz kurz die Struktur vom Kulturing.

00:22:56: In Ansätzen hast du es ja schon genannt, es gibt

00:22:59: einen Vorstand.

00:22:59: Es gibt ein Vorstand.

00:23:00: wir sind aktuell zu dritt das sind Markus Wirtma der Teenie-Schmacher und ich.

00:23:06: Es gibts die Geschäftsstelle ist die Elisabeth Demidag Und es gibt eine Beirat neben den normalen Mitgliederschaft Der Beirad der eben genau diese Aufgabe hat uns nochmal zu unterstützen hier auch noch mal so ja Tipps weiterzugeben, Ideen weiterzugehen sich auszutauschen.

00:23:27: Da gibt es eine Beiratssitzung im Jahr.

00:23:29: Okay

00:23:31: und helfen die auch bei der Umsetzung?

00:23:32: Also den Programmen zusammenzustellen ist das eine aber dann die Umsetzung, die Organisation der Veranstaltung auch während der Veranstalting selber im Umfeld im Zeitlichter

00:23:44: schon nochmal

00:23:46: etwas Großes.

00:23:46: Ja

00:23:46: durchaus also das sind auch immer wieder Themen gewesen die wir hatten weil diese müssen ja auch begleitet werden.

00:23:54: Als irgendwann kommt ein Theater aus Rovell an, die möchten was zu essen und zu trinken haben.

00:24:00: Die brauchen eine Begleitung wo sie hin müssen wenn sie hier noch nie waren usw.

00:24:06: Das übernehmen mittlerweile immer wieder Paten, sogenannte Paten.

00:24:10: das sind zum Teil auch Beiräte, die einfach mal helfen weil nicht jeder von uns oder auch ich nicht einfach immer um sechzehn Uhr irgendwie im Stadtheater sein kann.

00:24:20: aber das funktioniert gut.

00:24:23: Da merke ich, dass wir nachdem wir auch das immer wieder mal gesagt haben, dass die Notwendigkeit erkannt ist und da erlebe ich auch viel helfen.

00:24:31: Wir haben auch noch ehrenamtliche Helfer, die beim Einlass mit da sind, die Plakate kleben

00:24:37: usw.,

00:24:38: Alldassungsgemacht werden!

00:24:40: Ich meine, wir hatten ja vorhin über die Bedeutung des Ehrensamts gesprochen und jetzt auf Holzklopfen zu können.

00:24:47: Das heißt, ihr habt schon eine größere Gruppe an Ehrenamtlichen die euch bei der ganzen Arbeit unterstützen.

00:24:54: So wie es jetzt ist können wir's gut machen!

00:24:56: Okay.

00:24:58: Sehr schön.

00:25:00: Nein also ich kann jetzt darf jetzt unmöglich sagen dass wir genug haben.

00:25:05: man hat nie genug einen ehrenamtlichen Helfer.

00:25:07: Wir können ja den Aufruf starten.

00:25:08: Also bei der Kultur

00:25:10: Nein, das gerne mag.

00:25:11: Es ist interessant der auch ein bisschen Interesse

00:25:13: am

00:25:13: Organisieren hat?

00:25:14: Kann sich gerne melden.

00:25:15: oder ist es so viel zu tun dass immer Hälften eine Hände...

00:25:19: Nein, also gerade bei Bühnenaufbauten haben wir auch noch immer extra Helfer und die Elisabeth freut sich in der Geschäftsstelle wenn sich der eine oder andere gerne meldet.

00:25:30: Okay, sollen wir mal ein bisschen in das Programm reingehen bereit beschreiben möchte, welche Richtung sind alles vertreten in dem Jahresprogramm?

00:25:44: Naja zunächst mal ging es ja um die Sechzig Jahre nicht.

00:25:46: Also wir mussten ja irgendwie überlegen was machen wir jetzt mit diesen sechzig Jahren?

00:25:51: Wir haben damals fünfzig Jahre.

00:25:53: gut das ist auch ein bisschen etwas anders.

00:25:55: Fünfzig halbis Jahrhundert ist glaube ich der größere Geburtstag.

00:25:58: Wir haben schon überlegt wie wollen wir diese sechszig Jahre begeben und wie werden sie sichtbar in diesem Programm?

00:26:06: Und wir haben uns relativ schnell auch dagegen entschieden, eine große Party oder irgendein Fest zu machen.

00:26:12: Uns war irgendwie nicht danach oder wir hatten irgendwie das Gefühl dass es nicht die richtige Zeit dafür ist.

00:26:18: und dann haben wir uns überlegt aber was ist denn das womit wir mit diesem Auftrag den wir haben eigentlich sechzig Jahre begehen können?

00:26:27: Dann war ziemlich schnell klar, dass wird das gerne an die Stadt und auch wieder an die Bürger also unsere Mitglieder zurückgeben möchten.

00:26:33: und deswegen haben wir gesagt Das Eröffnungskonzert ist für alle unsere Mitglieder kostenlos.

00:26:39: Sie kriegen alle eine Freikarte, es ist ein Geschenk zurück vom Kulturing an die Menschen, die uns manchmal schon ja sechzig- acht treu

00:26:48: sind.".

00:26:49: Und das ist die Öffnungsveranstaltung am sechsenzwanzigsten September, glaube ich?

00:26:54: Genau und das ist das Jugendzympfonieorchester, dass dort spielt.

00:27:02: Also das heißt, ihr habt euch da schon auch was hochwertig Klassisches ausgesucht als Geschenk an alle oder?

00:27:09: Genau.

00:27:10: Und zweit ist der Bogen gespannt zur Stadtkaufbäuerin dass wir gesagt haben das Ende unserer Saison ist meistens zeitgleich mit dem Altstadt-Sommer.

00:27:20: So gesagt haben wir als Kulturring bringen dann auch einen eigenen Akt mit da der Stadt noch mal was zurückgeben.

00:27:30: Auf eurer Homepage habt ihr die Summe an Veranstaltungen aufgeteilt in drei Bereiche, die auch durch Abos erworben werden können mit einer gewissen Rabattierung.

00:27:45: Das heißt das eine ist Konzerte, Theater und... Außer der Reihe?

00:27:52: Ja genau!

00:27:53: Und es ist das, was da nicht reinpasst.

00:27:57: Genau, das hängt da zu drin.

00:28:00: Das wird aber immer mehr aufgeweicht Klaus.

00:28:04: Wir merken dass die Menschen nicht mehr so viel nur des Konzert-Abo wollen oder nur des Theater-Abow oder nur das Außer der Reihe, was ist dann häufig so cross over?

00:28:16: Oder sind kleinere Lesungen dabei mit Musik und sagen ist eigentlich jetzt kein richtiges Konzärt und es auch eigentlich kein richtigem Theater gehört da rein?

00:28:24: Und wir versuchen immer mindestens sieben, sieben zu machen.

00:28:27: Also das ist ungefähr gleiches.

00:28:29: Aber wir merken, die Menschen wollen flexibler sein und es gibt auch ein Auswahl-Abo.

00:28:36: da kannst du also sagen du möchtest fünf Veranstaltungen besuchen oder acht oder zwölf.

00:28:41: je nach Menge der Veranstaltung wächst der Rabatt und dann bist du frei dir das auszusuchen.

00:28:48: Der Vorteil ist dass die Menschen einfach sagen Ich hab dann mein Platz reserviert.

00:28:53: Ich weiß, ich sitze gerne in der zweiten Reihe links oder in der dritten Reihe rechts oder gerne ganz hinten.

00:28:58: Dann habe ich das die Karte schon fixiert weil in allen unseren Veranstaltungen ist eine feste Platzreservierung.

00:29:07: Das schätzen die Menschen?

00:29:08: Ja, das glaube ich und es wird ja wahrscheinlich auch viele geben, die wissen, ich gehe auf jeden Fall gerne irgendwie sieben Mal würde ich ganz gerne also.

00:29:16: und dann gibt es halt die Abos, die es ganz normal doll nicht günstiger machen.

00:29:19: Genau!

00:29:20: Im Gro, im Durchschnitt was kostet eine Karte?

00:29:25: Also wir haben Veranstaltungen die laufen zwischen zweiundzwanzig und zwanzig Euro.

00:29:30: Das ist immer bessere Plätze so wie im Kino früher.

00:29:35: Und sechsundzwanzig und neunundzwannzig Euro je nach Größe des Ensembles größer an Kosten für uns oder auch bei den Konzerten.

00:29:47: Ist ungefähr so.

00:29:48: Ich habe ja ein... Also

00:29:49: deutlich günstiger als in München!

00:29:52: Und das ist auch ein Ziel gewesen.

00:29:56: Kaufbäurerpreise zu haben, Preise die man sich leisten kann.

00:29:59: wir diskutieren da ganz oft drüber und dieses Thema Preiserhöhung ist eigentlich keine Option für uns oder nur sehr selten wenn es unbedingt sein muss weil Kultur darf kein elitäres Luxus gut werden.

00:30:14: den Ansatz kenne ich habe vor Altstadt Musikfestival gemacht, wo ich am Freitagabend eine richtig gute Aber-Revival-Band hatte.

00:30:24: Wo ich gedacht habe die Kaiser-Maxstraße wird ja sowas von voll weil jeder wer aber hört der kommt.

00:30:30: Das hat ein bisschen Wetterprobleme und ein bisschen Corona Nachwirkungen noch usw.

00:30:34: Aber was ich sagen wollte... Ich hab mir die Band angeschaut und hab gesehen bundesweit sind die Eintrittspreise bei der Band immer so zwischen thirty fünf achtunddreißig Euro gewesen Und ich hab sie, wenn ich es noch richtig weiß für achtzehn Euro in Kauf bauen angeboten weil ich mir auch gedacht habe, es sollte ein Kaufbauerpreis sein.

00:30:52: Also der jetzt nicht abschrecken sollte oder so.

00:30:54: Wir sind's doch trotzdem nicht gekommen aber das war halt ... Nee, aber den Gedanken einen Kaufbauer-Preis zu haben, den kenne ich auch und den finde ich auch gut als allen möglich zu machen.

00:31:08: Mein Highlight ist die, ich weiß nicht wie sie ausgespringen, McPee Alley im Januar?

00:31:14: ...

00:31:16: eine Aka Bella Band, weil ich das auch mal selber gewacht habe.

00:31:18: Eine Aka-Bella-Band die im Dezember ins Stadteater glaube ich kommt... Das ist mein Highlight!

00:31:25: Wo ich schon weiß da komme ich.

00:31:26: Okay.

00:31:27: Willst

00:31:27: du jetzt meine Highlight wissen?

00:31:29: Ja.

00:31:29: Meine Highlight ist alles.

00:31:31: also vielleicht muss ich auch noch sagen es gibt ganz viele Einschränkungen.

00:31:36: hast du jetzt schon gemerkt was das alles so rein spielt welche Parameter alle mitspielen bei so einem Programm?

00:31:43: und wir haben auch immer den Anspruch ein, zwei vielleicht drei Klassiker zu haben.

00:31:50: Um auch ganz bewusst Schüler und Schulen anzusprechen.

00:31:56: Und du hast mich vorhin gefragt wie ich zur Kultur gekommen bin oder zu Literatur?

00:32:01: Und da hat auch ganz viel mit reingespielt dass es einfach besser ist Maria Stewart oder so einen Shakespeare anzugucken als zu lesen.

00:32:09: Ja

00:32:10: Das macht einfach viel mehr Spaß.

00:32:12: Der Inhalt, die Kernbotschaft bleibt einfach eher viel besser im Gedächtnis und deswegen sind solche Dinge wie Faust nächstes Jahr Maria Stewart.

00:32:20: Es sind zum Beispiel so typische klassische Dinge, die wir machen.

00:32:28: Mein Highlight war... Also die nächste Saison steht auch so.

00:32:31: ein bisschen habe ich dann festgestellt das passiert manchmal ganz unbewusst immer unter so einem bestimmten großen Motto Und das Motto ist irgendwie nächstes Jahr Zeit.

00:32:42: Also ganz viele Veranstaltungen haben irgendetwas mit Zeit zu tun oder mit Zeitsprüngeln, oder mit Rückblicken... Da ist zum Beispiel Herr Lehmann wo es um die Achtzigerjahre in Berlin geht.

00:32:55: Es geht in dem Stück wenn wir alle zusammenziehen um eine Gruppe unterschiedlichster Senioren die einfach mal überlegen wie sie ihnen verbleibende Zeit verwenden wollen.

00:33:08: Es wird kommen die Zeitmaschine, eine Geschichte.

00:33:15: Viele kennen vielleicht noch den Film, wo der dann die Zeit Maschine wieder zurückdreht und diese Menschen so verfallen und auch etwas... Den

00:33:24: Morlocks?

00:33:26: Sehr gut!

00:33:26: Ja sehr gut, sehr gut genau.

00:33:30: Und der Zukunft gehört das heute eine Zukunftsistropie, wo es darum geht sich Zeit zu erkaufen.

00:33:38: Also immer wieder zu dieses Thema.

00:33:40: Wir haben den kleinen Prinzen dabei, wir werden den großen Diktator Charlie Chaplin dabei haben.

00:33:50: Ja etwas ganz ganz vielleicht ist das ein Highlight?

00:33:54: Die der Symphonieorchester der Hochschule für Musik in Nürnberg wird in der Dreifaltigkeitskirche die Bruckner-Symphonie die neunte Erwurscht, auf jeden Fall steht im Programm die längste.

00:34:09: Ich war dann zum Teenie auch schon gesagt, ob es eine Abschreckung sein soll!

00:34:12: Aber das ist mit Sicherheit ein Highlight.

00:34:15: Also Progner

00:34:16: in der Dreifaltigkeitskirche und so einem großen sehr renommierten Orchester ist mit Sicherheit das ganze.

00:34:24: Das Modern String Quartet ist glaube ich sehr schön... also ich könnte mich jetzt nicht entscheiden.

00:34:32: Also ich müsste mindestens zwölfe Abo machen.

00:34:36: Vielleicht auch das Puppentheater, der Brandner Kaspar.

00:34:39: Auch eine tolle Sache.

00:34:40: Markus Stockhausen.

00:34:42: Tolle Sachen!

00:34:43: Einfach ganz, ganz viele tolle Sachen.

00:34:45: und da möchte ich jetzt noch mal Danke sagen an alle die bei uns im Verein dazu beigetragen haben dass dieses Programm wieder steht.

00:34:52: und jedes Mal wenn ich dieses Heft jedes Jahr dann wieder in den Händen halte... Das ist

00:34:57: was ganz Besonderes.

00:34:57: Ist

00:34:58: etwas ganz besonderes

00:34:59: wie ein kleines Baby, was man ... was man zur Welt gebracht hat.

00:35:02: Und

00:35:02: jetzt darf es in die Welt hinauslaufen?

00:35:04: Mir ist alles

00:35:04: in der Welt und hofft, dass das genau alles richtig läuft!

00:35:08: Du hast vorhin von dem Thema Zeit gesprochen... Das hat sich das automatisch ergeben.

00:35:12: habt ihr irgendwann gemerkt,... ...dass sich durch der Faktor Zeit durch die Veranstaltung durchgezogen hat?

00:35:17: oder geht ihr schon zu Anfang eines Programms hin wenn ihr euch damit beschäftigt?

00:35:21: Was haben wir für das kommende Jahr im Motto?

00:35:25: Also wenn ich schlau wäre würde ich sagen ja natürlich

00:35:28: Es hat sich also ergeben

00:35:30: Aber es ergibt sich immer wieder mal, dass man schöne große Überschriften finden kann.

00:35:35: Wir hatten einmal ein Jahr, ich weiß nicht mehr was das war, da hatten wir ganz viel Sachen mit Tieren.

00:35:40: Das ist uns aber auch erst hinterher aufgefallen, dass da irgendwie ganz viele Tiermorti dabei waren.

00:35:47: Ob das jetzt eine Zufälligkeit ist oder nicht?

00:35:49: Weiß ich nicht.

00:35:51: Du hast es vorhin beschrieben, es ist unglaublich viel anspruchsvolles und wirklich hochkarätiges Geboten.

00:35:56: also... gerne in das Programm reinschauen, um sich detailliert nochmal zu hören.

00:36:00: Ist denn auch mal irgendwie wenn du so zurückblickst über deine ganzen Jahre auch mal Geschichten-Pannen passiert wo du sagst großer Gott da ist so richtig was schief gelaufen auch während einer Veranstaltung?

00:36:12: Also während einer veranstaltung also mal abgesehen von irgendwelchen technischen Dingen dass halt ein Scheinwerser aufgefallen ist das Mikro nicht mehr funktioniert hat weiß ich nicht.

00:36:24: natürlich ist es passiert dass Künstler krank werden dass Dinge abgesagt werden müssen, dass unterschiedliche Erwartungshaltungen da waren.

00:36:36: Ich kann mich nur erinnern ich hatte mal irgendwo eine Dame die wollte in ein Musical das den gleichen Namen hatte wie das Theaterstück was wir hatten und es war völlig etwas anderes.

00:36:47: Es hieß halt rein zufällig genau so Und sie waren natürlich enttäuscht.

00:36:53: klar Wir haben Viele, viele ganz großartige Momente gehabt zum Schmunzeln.

00:37:00: Zum Lachen über sich selbst aber ich habe dann immer wieder erlebt das dann wie gesagt einfach irgendwie gemacht wurde improvisiert wurde und irgendwie ging es schon also auch zb oben in der Bundeswehr als wir waren dass wir dann festgestellt haben oh wir müssen ja die Namen von jedem einzelnen Besucher haben weil sie hinterlegt werden müssten am Eingang und wir müssen die Personalausweise haben.

00:37:24: Das macht man jetzt normalerweise als Theaterveranstalter oder Konzertveranstaltte nicht unbedingt.

00:37:30: Nee, absolut!

00:37:31: Ich

00:37:31: glaube die größte Herausforderung waren tatsächlich die Coronajahre.

00:37:36: Das war für Theater- und Kulturschaffende wirklich...

00:37:40: Das war nicht unbedingt voll vom Lügenstall wichtig, aber das war wirklich eine schwierige Zeit.

00:37:46: Und ich glaube viele haben auch lange gebraucht um sich von dieser Zeit wieder zu erholen so was Künstler angeht Wie auch Veranstalter?

00:37:55: Ja, wir sind auch... Wir nähern uns langsam wieder diesen Besucherzahlen die wir vor Corona hatten.

00:38:03: Es ändert sich natürlich insgesamt die Gesellschaft.

00:38:06: Auch die Frage wie wird Kultur konsumiert?

00:38:11: und dieses Thema das kommt vielleicht auch noch dazu dass im Konzert und ein Theater ist ja mehr als die neunzig Minuten alleine still auf dem Platz zu sitzen.

00:38:21: Es gehört dazu anzukommen, es gehört sich vielleicht schick zu machen wenn man Lust drauf hat.

00:38:26: Es gehört eine Viertelstunde vorher dazusehen ein bisschen zu plauschen andere Menschen zu sehen und dann wie gesagt am Abend vielleicht in einen lauen Sommerabend durch die Stadt zu gehen um das noch mal nachschwingen zu lassen Das ist etwas anderes.

00:38:43: ich glaube das kann man im Kino genauso erleben

00:38:47: aber

00:38:48: nicht zu Hause auf dem Sofa

00:38:50: Wenn es ein besonderer Film ist, was du gerade beschrieben hast.

00:38:53: Was mir da ergänzt und zu einfiel.

00:38:54: Und das sind auch bleibende Werte.

00:38:56: Ich glaube dass man in der Rückschau diese Erlebnisse irgendwo behält.

00:39:03: Auch als etwas Schönes und Besonderes wenn's dann auch so ist.

00:39:07: Dann positiv vermerken

00:39:08: können.

00:39:09: Und ich schätze es sich auch in der Pause über das Erlebte im ersten Teil schon mal zu unterhalten und mal reinzuhorchen... ...was wird geredet?

00:39:16: Das gehört dazu!

00:39:19: dann darauf zu warten, dass am nächsten Tag in zwei Tagen in der Zeitung eine Rezension steht.

00:39:25: Wie wird das da so wahrgenommen?

00:39:26: Das gehört alles dazu.

00:39:27: also das gehört zum kulturellen Geschehen und auch eine Kritik ist da völlig angebracht.

00:39:34: wenn jemand kommt und sagt boah das war wirklich blöd in Ordnung vollkommen in Ordnungen.

00:39:38: Ja ich glaube der Theater oder der Konzertbesuch holt einen auch so ein bisschen aus dem Alltag raus, aus dem immer wiederkehrenden Alltag.

00:39:47: Es ist etwas Besonderes was man in dem Moment dann...

00:39:52: Und das darfst du noch sein?

00:39:53: Ja glaube ich auch und es hat dann in dem moment auch was gesundes.

00:39:57: also für unser Gierend dann schön etwas besonderes an dem moment zu erleben, etwas Neues zu erlebten.

00:40:05: Das ist auch das was ich vorhin meinte sich einfach mal darauf einlassen und nicht vielleicht gleich nach fünf Minuten zu sagen, okay das entspricht jetzt nicht meinem bisherigen Denkmuster über dieses Thema oder über diese Sache oder über die Musik.

00:40:19: Und ich lasse es einfach mal zu weil ich sitze ja da und bis zur Pause kann ich irgendwie schlecht weg.

00:40:25: also es zwingt mich vielleicht auf eine positive Weise mich einfach mal damit zu beschäftigen.

00:40:31: und mir geht es oft so wenn man wirklich aus einem stressigen Tag kommt mit vielen Besprechungen und Themen Und man setzt sich dann hin und hört einfach nur Musik, merkt man wie man in eine Entspannung kommt.

00:40:44: Wie man einfach die Gedanken fließen lassen kann, wie man das einfach mal nur zuhören kann und wie einem das gut tut.

00:40:50: Das Schwierigste... Ich weiß nicht ob es dir auch so geht manchmal Klaus ist dich doch aufzuraffen.

00:40:55: Jetzt nochmal aus dem Haus!

00:40:57: Und es lohnt sich immer.

00:40:59: Das ist nochmal ein Appell an das Abo.

00:41:01: Dann weiß man, dann rafft man sich auf jeden Fall auf weil man ja im Umfeld schon ist glaube ich auch und vielleicht auch ohne jetzt eine Gesellschaftskritik zu äußern.

00:41:10: aber unsere Gesellschaft geht ja schon immer mehr auch dahin ganz klare Meinungen zu haben und schnelle Urteile zu fasten und schnell in Schwarz und Weiß zu denken usw.

00:41:24: Und der Gedanke kam mir allzu gerade gesagt dass Ich schaue mir, dass dann an was auf der Bühne passiert und reflektiere vielleicht auch.

00:41:31: Und setze mich damit auseinander.

00:41:33: Es ist glaube ich auch etwas Schönes im Kontrast zu der Entwicklung der Gesellschaft.

00:41:41: Ich erlebe das Kauf eurer Publikum aber durchaus offen.

00:41:45: Durchaus bereit sich mal was anderes anzuhören.

00:41:48: Durch aus bereit uns gewogen zu sein, uns auch zu vertrauen.

00:41:52: Das gehört ja auch dazu wenn ich jetzt ohne es zu kennen Einfach mal so ein Zwölfer-Abo nehme und mir denke, wird schon was sein.

00:42:01: Und auch zu akzeptieren – das sagte er auch neulich eine Dame zu mir – dass es okay ist wenn einmal ihr persönliches nicht so gefallen hat?

00:42:09: Das darf sein!

00:42:11: Aber der noch im Prädikat für euch und für das, was ihr jedes Jahr auf die Weine stellt, dass es einen Anspruch hat, ein gewisser Niveau hat, eine gewisse Breite hat oder auch eine gewissen Auswahl hat, also wenn dieses Vertrauen existiert Du magst nicht gerne über euch sprechen und euch loben?

00:42:33: Nein, ich mag das nicht.

00:42:35: Ich denke wir tun das sehr gerne.

00:42:39: Der Lohn für uns sind die Besucherinnen, die zu uns kommen.

00:42:43: Der Lohn ist tatsächlich wenn jemand sagt alles war schön gut dass ihr da seid.

00:42:52: Sechzig Jahre Kulturring.

00:42:55: Du hast ja vorhin beschrieben, dass ihr jetzt nichts Öffentliches machen wollt?

00:43:00: Weil für euch die Zeit einfach dafür nicht gegeben war.

00:43:04: Macht ihr etwas intern?

00:43:07: Wir drei!

00:43:09: Nein!

00:43:12: Das war zu intern!

00:43:14: Macht ihr als Kulturing mit der Struktur vielleicht auch in Verbindung mit ehrenamtlichen Mitgliedern irgendwas?

00:43:24: Also sicherlich werden wir in der Beiratssitzung im Herbst da einfach mal drauf anstoßen.

00:43:28: Ich glaube aber bei sechzig Jahren gilt der Dank so vielen Menschen, so vielen früheren Vorständen, so viele früheren Beiräten, so viel Leuten die dazu aktiv und passiv oder wie auch immer beigetragen haben dass diese sechszig Jahre möglich waren.

00:43:46: damit könnten wir sicherlich den Stadtsaal füllen.

00:43:51: Wir werden sicherlich dem Raum geben auch bei der Eröffnung im September.

00:43:59: Das ist nicht unser Lohn, das ist nicht das was wir gemacht haben.

00:44:03: Wir sind ein kleiner Ausschnitt und wir tragen den Kulturing jetzt vielleicht fünfzehn Jahre und irgendwann geben wir ihn weiter.

00:44:12: Und dass was der Kultuing ist bleibt bestehen.

00:44:15: Die handelnden Personen sind immer mit dem Respekt, mit der Verantwortung da reingegangen das zu tun und das tun wir auch.

00:44:22: Deswegen tue ich mir da so ein bisschen schwer jetzt zu sagen wie ihr seid es jetzt.

00:44:26: also ja wir sind ein Teil einer Zeit einen kleiner Zeitabschnitt wo wir das tun dürfen und mitgestalten dürfen und das tut mal gerne

00:44:35: Na so wie du es beschreibst finde ich ist auch sehr ehrenvoll.

00:44:38: Also du hast ganz Anfang auch gesagt empfindet einen gewissen Auftrag, die Kultur nach Kaufbauern zu bringen und Kultur den Menschen näherzubringen.

00:44:47: Und das ist ja euer Ziel!

00:44:50: So wie ich die Zeit jetzt, die wir miteinander verbringen, auch interpretiere bedeutet es nicht dass ihr euch selber feiert sondern ihr möchtet etwas für die Menschen bieten.

00:44:59: Genau.

00:45:01: Das käme mir komisch vor also uns allen.

00:45:04: Ja?

00:45:04: Nein, das Gefühl habe ich auch noch mal, das ist sehr respektvoll.

00:45:11: Kann man das?

00:45:11: macht es Sinn, einen Blick nach vorne zu werfen?

00:45:15: Für den Kulturing ist da etwas was man sich wünscht.

00:45:19: Was man eine Entwicklung erwartet.

00:45:20: Du meinst

00:45:21: außerdem Konzerte aus.

00:45:23: Außer dem Konzert aus aber da kommst du irgendwann nicht aus.

00:45:26: also wir werden

00:45:27: jetzt

00:45:27: in den zweiten Podcast.

00:45:29: Das

00:45:29: war blöd dass ich das erzählt habe

00:45:31: und ich schneide ja sowieso nie was raus.

00:45:34: Also das was besprechen ist.

00:45:35: Es bleibt

00:45:36: unter uns alles

00:45:37: genau.

00:45:38: Aber das werde ich erst recht nicht ausschneiden.

00:45:41: Gibt es irgendwas, was man erwähnen kann wenn man den Blick nach vorne wirft?

00:45:46: Also ich denke die große Aufgabe und die Herausforderung aller Vereine und aller Kulturschaften oder auch Kulturveranstalter ist tatsächlich sich selbst immer wieder neu zu erfinden.

00:45:58: Statt also schon Dinge zu bewahren Werte zu haben und dennoch mit der Zeit im wahrsten Sinne zu gehen also sich einfach weiterzuentwickeln zu überlegen Wo ist die Gesellschaft in zehn Jahren?

00:46:14: Was ist Kultur in zehn jahren, was ist Kunst, was is Theater.

00:46:19: Wie viel möchte ich damit gehen und gleichzeitig aber wo möchte ich vielleicht auch einen Kontrapunkt setzen.

00:46:29: Sechzig Jahre Kulturing das große Programm beginnt im September.

00:46:36: Wie groß ist die Vorfreude?

00:46:39: Groß!

00:46:41: Also wir freuen uns auf alle diese Dinge, die jetzt laufen.

00:46:44: Wir freuen uns, dass alles gut vorbereitet ist und die Verträge sind da.

00:46:48: Wir arbeiten mit Ensembles zusammen, die wir kennen, wo wir wissen, dass wir wenig Überraschungen erwarten können hoffentlich.

00:46:58: Ich freue mich sehr auf den sechsenzwanzigsten neunten.

00:47:00: Wir wollen natürlich das auch zum Anlass nehmen dort ein Stück Danke zu sagen.

00:47:05: Es haben sich einige Erdengäste angemeldet.

00:47:08: Da freuen wir uns sehr drauf.

00:47:10: Dann sag ich mal, dann ist es wie so ein Go.

00:47:12: Dann läuft dieses erste Konzert und dann läuft die Saison und dann wünschen wir uns das alles stattfindet, dass viele Besucher uns die Ehre geben, uns die Freude machen zu kommen denn das ist das wofür wir da sind und unser größter Lohn.

00:47:30: und dann hoffen wir, dass wir diese Saison auch abschließen können und danach direkt... Mit neuen Ideen reinzugehen.

00:47:40: und es gibt so wahnsinnig viele tolle Angebote, weil du das gesagt hast.

00:47:46: Die uns auch ins Haus flattern also die wir bekommen, die gerne nach Kaufbäuren kommen wird, dass man manchmal gar nicht wissen ist.

00:47:54: Und ja deswegen ist das manchmal Arbeit aber meistens wirklich

00:48:01: mehr.

00:48:02: Das glaube ich.

00:48:02: Aber wenn viele Angebote reinflattern zeigt es ja auch, dass das man euch kennt und dass man weiß, dass ihr ein seriöser und guter Veranstalter seid.

00:48:12: Und auch wirklich eine große Wandbreite letztendlich abdeckt.

00:48:18: Ich wünsche euch von Herzen für sechzig Jahre Kulturing viel Erfolg!

00:48:23: Für das Programm viel Erfolg.

00:48:25: Das ist Baby was ihr zum Laufen gebracht hat dann auch wirklich eigenständig und super und erfolgreich läuft.

00:48:32: Ich danke dir, dass du die Zeit genommen hast hier im Podcast ... über den Kulturing zu sprechen.

00:48:38: Für mich war es sehr informativ, sehr unterhaltsam.

00:48:42: und ja wie gesagt eine Veranstaltung habe ich schon.

00:48:45: zu der E-Aufwälde.

00:48:48: Eine!

00:48:49: Ja gut sie hat man sieht das nicht so einen Fingergobner gesagt so nach dem Motto Jung einer reicht nicht da.

00:48:55: Da müssen schon ein paar mehr sein.

00:48:57: Also ich hoffe auf jeden Fall dass wir dich dann dazu animieren häufiger zukommen, dass du einfach sagst das war Ein schöner Abend und es hat sich gelohnt, das aufzurechnen.

00:49:07: Danke Klaus, dass ich da sein durfte.

00:49:08: Waren für Glück.

00:49:09: Sehr gerne!

00:49:10: Alles Gute und wir sehen uns in einem der Spielstätten.

00:49:15: Machen wir.

00:49:15: Danke.

00:49:16: Birgit Pfeiffer erste Vorsitzende des Kulturringes Kaufbäuren.

00:49:20: Sechzig Jahre Kulturring.

00:49:23: Da hatte sich wirklich gelohnten drüber zu sprechen.

00:49:26: Vielen Dank und alles Gute.

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