Thema Demenz: Mensch sein, Mensch bleiben - und - Dr. Sarah Straub in Kaufbeuren

Shownotes

🎙️ Klar.Text Podcast Demenz: Mensch sein, Mensch bleiben 02.06.2026

Gast: Bernd Ruppert, Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der Blauen Blume Schwaben e. V., Direktor AOk Kaufbeuren-Ostallgäu

Demenz betrifft immer mehr Menschen – als Betroffene, Angehörige oder Wegbegleiter. In dieser Folge spricht Claus Tenambergen mit Bernd Ruppert über Demenz, Würde, Teilhabe und die Frage, wie ein gutes Leben mit der Erkrankung gelingen kann.

Außerdem geht es um die Arbeit der Blauen Blume Schwaben, Unterstützungsangebote für Angehörige sowie die Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ mit Dr. Sarah Straub.

Veranstaltung: „Lebensmut trotz(t) Demenz“ mit Dr. Sarah Straub

📅 Freitag, 12. Juni 2026 🕖 Beginn: 19:00 Uhr 📍 Stadttheater Kaufbeuren

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Moderation: Claus Tenambergen

Produktion: Klar.Text Podcast Wir sind Kaufbeuren

In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:

  • Die Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ mit Dr. Sarah Straub
  • Die Blaue Blume Schwaben und den Freundes- und Förderkreis
  • Demenz verstehen: Was ist Demenz? Woran erkennt man erste Anzeichen? Und wann sollte man handeln?
  • Demenz und Alltag: Wie verändert die Erkrankung das Leben von Betroffenen und Angehörigen?
  • Mensch sein, Mensch bleiben: Würde, Teilhabe und Lebensqualität trotz Demenz
  • Hilfen und Unterstützungsangebote: Anlaufstellen, Beratung und Netzwerke in Kaufbeuren und dem Ostallgäu
  • Pflege, Versorgung und finanzielle Unterstützung
  • Vorurteile, Ängste und gesellschaftlicher Umgang mit Demenz
  • Musik und Erinnerungen: Warum Musik oft ein besonderer Zugang zu Menschen mit Demenz sein kann

- Ein positiver Blick auf das Leben mit Demenz und die Frage, was trotz der Erkrankung alles möglich bleibt

- 🎵 Außerdem im Podcast: Ein musikalischer Vorgeschmack auf die Konzertlesung mit Sarah Straub – mit dem Titel „Schokoeis mit Sahne“. Quelle: YouTube - Sarah Straub

02.06.2026

Transkript anzeigen

00:00:06: Klartext, Fakten, Fokus, Faszination.

00:00:13: Der Themen-Podcast von Wir sind Kaufbäuren Präsentiert von Im Predia Design Ihr Partner für digitales Design und Entwicklung in Kaufbäusern Ihrem Gastgeber Klaus Tännembergen

00:00:30: Und

00:00:30: der begrüßt sich zu einer ganz neuen Ausgabe.

00:00:33: Heute geht es um ein Thema, das viele Familien betrifft und über das dennoch oft zu wenig gesprochen wird – über das Thema Demenz.

00:00:41: In Deutschland leben derzeit rund eine Million Menschen mit einer Demenzerkrankung.

00:00:47: Tendenz steigend!

00:00:49: Doch hinter jeder Zahl steht ein Mensch mit einer Geschichte, mit Angehörigen und dem Wunsch nach Würde und Teilhabe.

00:00:57: Wie erkennt man das erste Anzeichen?

00:00:59: Welche Hilfen gibt es und wie gelingt es, Menschen mit Demenz ein gutes Leben zu ermöglichen?

00:01:05: Aber im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht auch die Konzertlesung Lebensmut Trotz Demenz.

00:01:11: Mit Dr.

00:01:12: Sarah Straubt, die am zwölften Juni, twenty-sixundzwanzig im Stadteaterkauf Boren zu Gast sein wird!

00:01:20: Und über all das möchte ich mit meinem heutigen Gast sprechen, über den ich mich sehr freue.

00:01:25: Herzlich willkommen Bernd Ruppert erster Vorsitzender des Freundes und Förderkreises der Blauen Blume Schwaben e.V Bernd!

00:01:32: Herzlich Willkommen hier beim Podcast.

00:01:34: Ja Klaus grüß dich.

00:01:35: schön dass ich da sein darf.

00:01:36: Ja von herzen gerne zu einem sicherlich nicht ganz einfachen Thema auf einen ersten Blick aber wir kriegen es hin.

00:01:45: Aber du bist in deinem ehrenamtlichen Bist du erster Vorsitzender vom Förder- und Freundeskreis Blau Blume im Hauptberuf, aber bist du was anderes?

00:01:58: Ja.

00:01:58: Der kommt noch dazu.

00:02:00: Er trägt mich durch den Tag.

00:02:01: Das ist AOK-Direktor hier in der Stadt Kaufbeuern für das Ostallgäu verantwortlich seit mittlerweile neun Jahren hier in Kaufbeuer.

00:02:10: Neun Jahre!

00:02:10: Du bist aber kein Kaufbäurer

00:02:12: oder?!

00:02:13: Nee, aber ein Allgäuer.

00:02:15: Wir kennen der Allgkäu.

00:02:16: Ich komme so vom Weg her aus Campen, Memminge, Wohne in Ottobauern.

00:02:21: Ich bin jetzt aber mal mit dem Schwerpunkt den Kaufbauern und dem Ostergäu gerne

00:02:24: hier.".

00:02:24: Okay!

00:02:25: Und da glaube ich auch ziemlich engagiert hier in Kaufbohren auf vielerlei Ebenen, glaub' ich?

00:02:31: Auf vielelei E benen weil das Freude macht hier offene Partnerschaften leben zu können und auch hohes Interesse da ist an den Themen die sich überschneiden.

00:02:39: hast du ja in deiner Anmoderation gesagt es gibt nicht nur dieses eine Leben oder diese eine Tätigkeit.

00:02:44: für mich war's sehr schön Nachdem ich hier beruflich gelandet bin, sehr schnell aufs Ehrenamt angesprochen zu werden.

00:02:49: Das mache ich sehr gerne!

00:02:50: Okay und eins deiner Ehrenämter ist der Vorsitz beim Förder- und Freundeskreis Blauer Blume bei dem sich alles um das Thema Demenz dreht?

00:03:02: Also es dreht sich primär um die blaue Blume als Einrichtung.

00:03:05: Das ist ein ambulantes Beratungsangebot des Bezirks Krankenhauses in Kaufbräuern als Zentrum für seelische Gesundheit, aber tatsächlich mit dem Schwerpunkt der sich hier zeigt.

00:03:16: Dass man Demenz und dann die unterschiedlichen Arten der Demenz als solches im Blick hat und gut begleiten kann ein Charakter der offenen Türe lebt.

00:03:27: das ist mir sehr wichtig.

00:03:28: Die Blau Blume ist nicht Tagespflege?

00:03:29: Nein

00:03:30: es ist nicht eine klassische Tagespfleger sondern wirklich eine Einrichtung die vielfältig Unterstützung anbieten kann Für Menschen die selbst sich betroffen fühlen.

00:03:39: also Merkt ja manche Dinge nicht gleich so, dass man sagt oh weh.

00:03:44: Da sprechen wir von XY sondern man merkt etwas und es geht nicht nur um die betroffenen Arbeit, sondern es geht auch um die angehörigen Arbeit.

00:03:51: Und das ist bei der Demenz ja das Erstaunliche, dass so wie du schön in der Anmoderation gesagt hast, der Lebensweg nicht alleine normalerweise stattfindet.

00:04:01: Die blaue Blume möchte bewusst nicht nur Therapie oder Diagnostik machen, sondern eben mit dem Charakter des Einbringen können von der Isolation abhalten, die man erlebt manchmal in den Demenz.

00:04:15: Okay das bedeutet wenn man von einer Isolationsabhält was bedeutet das dann im Praktischen?

00:04:24: Mit Freude kommen dürfen sich einbringen können, die stärken die man ein Leben lang hat, die werden vielleicht anders ausgeprägt sein aber auch ausleben zu können und ich möchte da dem Buch Zitsel ganz zitieren von Dr.

00:04:37: Sarah Straubt Lebensmut trotz Demenz.

00:04:41: Also die Demenz ist nicht das Ende.

00:04:43: Okay, also ich glaube wir kommen im Podcast immer wieder auf das Thema Demenz natürlich und unser Hauptthema und auch welche Form es von Demenz gibt und worauf man achten soll und was man machen kann und was für Netzwerke es gibt.

00:04:58: Ich glaube da haben wir gleich noch sehr viel zu erzählen aber du hast es jetzt angedeutet.

00:05:02: lass uns gerne mit dem Hauptereignis beginnen.

00:05:06: Das ist die Konzertlesung am zwölften Juni mit der Doktor Sarah Straub.

00:05:12: Was erwartet uns da?

00:05:15: Wahrscheinlich, dass sie uns als erstes davon überzeugen will, dass Sie nicht das Doktor als Erstes spielen möchte.

00:05:22: Die

00:05:23: Sarah Straube ist Mut- und Liedermacherin und Storytellerin.

00:05:29: Also die erzählt wirklich aus Ihrer Erfahrung in diesen Konzertlesungen oder in Ihren Auftritten vom Leben des Sie begleiten durfte Über Sprechstunden, über eigenes Erleben in ihrem Leben.

00:05:42: Sie hat ihre Großmutter-Endedemenz begleitet also einen hohen Erfahrungsschatz und als Psychologin hat sie es natürlich gelernt wie die zusammenhänge sind Und deshalb wird sie uns sehr schnell in der Gottseidlesung davon überzeugen dass der Doktor sich ja eines irgendwann feststellen kann vielleicht attestieren kann oder irgendwelche Begleitumbstände dazu mit regeln kann.

00:06:02: aber das ist nicht das maßgebliche Element das er uns aufzeigen möchte.

00:06:05: Sie möchte uns Lebenswege, Lebensgeschichten näher bringen.

00:06:09: Das kann man in den vielfachen Formaten auch die Podcasts, die sie selber angesprochen hat oder sprecht und ein blauer Couch wo sie ja war.

00:06:16: Da hat sich das bewiesen wie sie einfach einen Leben zeichnet mit dem wir uns auseinandersetzen dürfen weil es kann auch unser Leben sein und es wird auch unser leben

00:06:23: sein.".

00:06:24: Ja ich habe denn du hast den Podcast auf der blauen Couch hast Du angesprochen?

00:06:29: Ich hab ihn auch gehört mit Thorsten Otto eine herausragender Podcast.

00:06:32: da finde sehr ansteckenden Leichtigkeit auch erzählt hat über das Thema Demenz, also mit einer anziehenden Leichtigkeit.

00:06:46: Ja, das möchten wir vermitteln weil das ist auch unser Anliegen als Freundes- und Förderkreis wirklich zum sagen Wir müssen dem Ganzen den gesellschaftlichen Raum geben.

00:06:56: Also es geht soweit da sie sagt Es kann sogar den Begriff Demenzfreundliche Kommune geben.

00:07:01: Wir dürfen uns trauen Mit diesem Thema dass zum Leben gehört umzugehen.

00:07:07: Wenn du sagst, Trauen steht auf der anderen Seite eigentlich die Angst, die den Menschen immer begleitet.

00:07:12: Auch die Gesellschaft begleitete.

00:07:14: möglich ist dieses Thema auszusparen weil es könnte einen ja mal betreffen?

00:07:21: Also das merkt man natürlich.

00:07:22: also jede Art von Diagnose Stellung hat ab einem gewissen Erfahrungsschatzalter an gewissen Schrecken und das möchte ich mir von sich fernhalten.

00:07:33: bei der Kindheit noch nicht laufen und nicht sprechen zu können, kann man jetzt von uns wann halten.

00:07:37: Da gehen wir durch.

00:07:38: frohe Mut des Kinderlernen mutig irgendwann laufen sie lernen mutig die Welt zu erkunden aber zum Ende hin geht der Mut so ein bisschen aus weil da haben wir Angst davor vor dem was kommt Aber es gehört zum Leben genauso dazu wie das war es mal in den ganz jungen in den mittleren Jahren in den guten schlechten Zeiten haben.

00:07:55: da sollte man mutig drauf zugehen Und ich spreche bewusst miteinander also nicht den Menschen in dieser Phase dann allein lassen und sagen, jetzt geht die Demenz, die wird dann schlimmer.

00:08:05: Und dann kriegt der Mensch vielleicht womöglich gar nichts mehr mit, sondern mutig miteinander da umzugehen im Gespräch zu bleiben – die Fähigkeiten und das was da ist anzuerkennen und zuzulassen.

00:08:18: Jetzt geht man ja schnell davon aus dass das Demenz eine Alterskrankheit Und dass man ja wahrscheinlich auch noch viele Jahre hat, wenn es einen sogar selber betreffen sollte.

00:08:29: Das ist aber gar nicht so der Fall.

00:08:32: Also das kann schon die ganz unterschiedlichen Altersgruppen betreffend?

00:08:36: Ja also durchaus.

00:08:38: Ich möchte jetzt keinen Schrecken durch eine Statistik verbreiten, aber es kann sehr früh erst der Anzeichen geben und... Ich sag, das ist auch die Normalität.

00:08:48: Wir sind immer wieder zur Vorsorgeuntersuchung beim Arzt – jetzt kommt so der AUK-Direktor

00:08:52: durch!

00:08:53: Da geht man auch zu einer Untersuchung und lässt Dinge abklären.

00:08:56: Und auch das ist nicht schlimm.

00:08:57: ... beim Angehörigen oder bei mir selber mal so diese Vergesslichkeit irgendwann losgeht.

00:09:03: Das wissen wir alle, wir hätten früher keine Post-its braucht und wir haben unseren Einkaufszettel nach dem Hunger gestaltet.

00:09:09: Irgendwann geht die Vergesslichkeit los?

00:09:10: Dann sage ich drüber sprechen, sich drüber sprechen trauen, sich austauschen auch gerne... ... beim behandeln Arzt.

00:09:15: meistens ist das ja der Hausarztagent.

00:09:17: Okay.

00:09:17: Und das macht mich nachdenklich.

00:09:19: Es gibt dann auch die Möglichkeiten Demenz-Tests durchzuführen um zu sagen gut können wir über den Test erfahren ob gewisse Anzeichen dahindeuten.

00:09:27: es gibt auch die Historie.

00:09:29: in der Familie ist der Mensch schon mal ein Thema gewesen, aber wirklich ganz ehrlich die demografische Veränderung unserer Gesellschaft.

00:09:37: Wir werden älter werden und deshalb wie du es in der Anmoderation gesagt hast, werden auch wir zwei, die uns noch jung fühlen wahrscheinlich mit dem Thema Demenz irgendwann ein Thema haben und auch unsere Angehörigen um uns rum.

00:09:52: Du möchtest nicht wissen, wie schlecht mein Gedächtnis

00:09:56: ist.

00:09:56: Das vereint dann und wir können drüber lachen weil wir beide merken ja das darf trotzdem das haben dass wir damit umgehen können, dass wir uns vielleicht auch in der einen oder anderen Situation mal zurufen ach jetzt hat er Klaus den Namen gerade vergessen.

00:10:09: kann ich ihn unterstützen?

00:10:11: Ja absolut also.

00:10:14: das heißt es gibt auch eine Art von Voruntersuchung das heißt jeder von uns ... hier und da einfach mal merkt, dass das Gedächtnis ein bisschen schlechter geworden ist.

00:10:24: Keine Angst haben und einfach mal zum Bahnen in den Arzt zu gehen... ...und sich einfach mal untersuchen zu lassen.

00:10:29: Was sind das für Art Untersuchungen?

00:10:32: Ja, das

00:10:32: sind so Zusammenhänge die dann aufgezeigt werden.

00:10:34: Das waren auch Fragen sein mit denen man sich auseinandersetzen kann.

00:10:38: aber es soll jetzt weil ich vorhin die Vorsorge untersuche gesagt habe Es ist nicht Teil einer Vorsorge-Untersuchung ab vierzig Jahren oder ab fünfzig Jahre was sehr unterschiedlich ist.

00:10:49: also man sollte nicht So wie hat zu dem Werden, der dann sagt ab einem gewissen Alter soll die einfach mal hab ich am Herz habe im Kopf habe in den Füßen oder sonstiges sondern wenn wirklich so der Alltag sich stark verändert.

00:11:03: Oder die Beobachtung und Rückmeldung der Angehörigen auch dahingeht zu sagen Mensch das fällt uns jetzt auf und man merkt da ist etwas in Erinnerungen in der Sprache oder in der Beweglichkeit verändert Dann kann man durchaus solche Dinge ernst nehmen und dann mit dem Arzt drüber reden.

00:11:21: Und das ist der beste Ansprechpartner, der sagt dann auch, dass kann ich jetzt aktuell mit der Hitze zum Tun haben.

00:11:26: Aber der weiß auch, oh, das ist bei dieser Person ungewöhnlich!

00:11:29: Jetzt steigen wir doch mal in den Demenz-Test ein.

00:11:31: Teilweise bieten ja sogar Landtranshämter und auch einzelne Institutionen die Demenz Tests an – da kann man sich dann wirklich nochmal anmelden.

00:11:39: Aber wie gesagt, ich möchte jetzt nicht dazu aufrufen ab einem gewissen Alter einfach mal den Demonstest machen zu wollen.

00:11:45: Weil, wie gesagt da kann bei ganz vielen nichts rauskommen.

00:11:48: und die, die irgendwie so das Gefühl haben uns hat sich in letzter Zeit oder schleichend einiges verändert.

00:11:54: Die sollten einfach das Gespräch suchen und da kann auch die blaue Blume im Partner sein.

00:11:59: Da können aber auch erfahrene in Familienumfeld bekannte Freunde oder in dem sozialen Netz, das man hat die mit den Menschen mal zu tun gehabt haben, Hinweise geben, dass sie sagen na da tät ich aber schonmal auch mal im Arzt einfach einen Austausch dazu

00:12:13: machen.

00:12:14: Das heißt wenn ich das aufnehme es ist dann auch wichtig, dass dein Naas umfällt vielleicht auch aufmerksam bleibt, wenn gewisse Veränderungen stattfindet und das einfach mal mit einem zu besprechen?

00:12:31: Also daran die unbedingt dazugehen also das ist ja die größte menschliche Gabe die wir haben wirklich empathisch miteinander umzugehen.

00:12:41: Also die KI wird uns noch viel lernen, die Digitalisierung wird uns auch noch viel zeigen was er alles kann.

00:12:46: aber jemanden ins Gesicht zu schauen und zu sehen wie geht's dem?

00:12:51: Kann ich das spüren sehe ich über ein länger Zeitraum dass sich etwas verändert hat und dann darauf eingehen und wohl wollen zum sagen mensch du mir fällt es jetzt auf Ist da was?

00:13:01: Das ist doch die große Kabe, die ein soziales Umfeld hat.

00:13:05: Und wohl wollen wahrscheinlich dann auch in der Form das man nicht so fahrt.

00:13:08: Wie es aufgefallen könnte es ja eventuell Demenz haben dass nicht sondern einfach sagen du bisschen Vergesslichkeit ist gerade aktuell oder so wie schaut's aus gibt bei dir grad einen Punkt in deinem Leben oder so und dass man über den Weg wahrscheinlich ins Gespräch kommt.

00:13:24: Ja genau also ich kannst dir ganz lustig erzählen meine Mutter dir erzählt schon seit zehn Jahren wenn sie etwas vergisst.

00:13:30: Jedes Mal, wenn sie was vergisst, sagt sie immer schon Dement.

00:13:33: Jedes

00:13:34: mal ... Jetzt ist die knapp über siebzig also jederzeit sechzig, dass der Dement ist.

00:13:39: und wie mach ich es?

00:13:40: Dann sage ich, Mama mir geht's genau so.

00:13:43: zwei Tage später im Anruf, im Treffen frage ich du wir hast denn das jetzt gemacht?

00:13:48: Wenn Sie sich dann erinnert und sag ich halt das war ja kein Problem Ich bin in den Laden gegangen habe das so und so.

00:13:53: oder wenn sie ein Lösungsweg dann merke ich eher gut.

00:13:56: Dann kann ich aber auch sagen, du vor zwei Tagen hast schon gedacht.

00:13:59: Du bist dement eigentlich, warst bloß vergesslich hätte ich ein Zettel schreiben.

00:14:02: also ganz normales Fortschreiten das man einfach wenn viel zusammen kommt weil mein Mutter hat vielleicht jetzt nicht den beruflichen Belastungs Stress aber zum Beispiel Hausarztwechsel kann er großer Stress für jemanden im Alter bedeuten und da vergisst man einfach dann andere Sachen.

00:14:17: also da ist die Einkaufsliste dann halt nicht so sortiert wie zu anderen Seiten.

00:14:20: und deswegen so wohlwollend und auch über den Gesprächsanlass eigentlich miteinander froh sein zum sagen, hey versuch dich in die Situation der Mutter rein zu versetzen.

00:14:32: Man geht aber auch mit der Ernsthaftigkeit damit um dass man zwei Tage später noch mehr fragt oder das mal irgendwann wenn wirklich öfters was ist sagt Mensch also da kommt da gehen wir doch machen wir doch mal einen Termin oder da lassen uns mal etwas sagen oder wir reden mit jemanden der schon Erfahrung gesammelt hat.

00:14:46: das ist doch schön weil das Zeichner des soziales Umfeld nach meiner Wahrnehmung

00:14:50: Ja, absolut.

00:14:51: Also einfach diese Hürde überspringen und das Thema dann auch angehen oder so... Dann gibt es ja ganz viele Experten auch die dann der nächste Schritt sein könnten.

00:15:04: also für den Fall dass ist jetzt nicht nur die bofliche Belastung ist sondern das vielleicht erste Anzeichen von mir aus da sind.

00:15:11: Dann gibt's ja auch viele Netzwerke und so weiter an die man sich dann auch wenden kann, oder?

00:15:16: Unbedingt!

00:15:17: Es gibt wirklich tolle Unterstützung.

00:15:21: Und gerade wenn ich von diesen sozialen Netzwerken spreche, besprechen oft dass die Versorgung im ländlichen Bereich vielleicht nicht zustimmt.

00:15:29: aber gerade im lndlichen Bereich haben wir doch so eine hohe Verbundenheit über die Vereine, über die Ehrenamtstätigkeit, über den Nachbarschaftshilfe, über das was in den Strukturen einfach gut unterstützt wo etwas anders nicht da ist oder weggebrochen ist.

00:15:45: und das kann helfen.

00:15:46: Und da werb ich dafür dankbar annimmt, dass man auch offen dafür ist und natürlich Spoiler fürs Ehrenamt sich dort auch engagiert.

00:15:56: Weil sagen wir nicht Mama, Papa waren älter, mir waren ja mit ältern.

00:15:59: Also sagen wir haben ganz viel in der Blauen Blume berichtet.

00:16:03: mal in die Einrichtung.

00:16:06: Menschen kommen mit ihren Angehörigen, die tatsächlich sich mit den Demenz auseinandersetzen müssen.

00:16:11: sind die Angehögen dabei?

00:16:13: Und die bleiben bei der Blaue Blume auch wenn die Anhörigen vielleicht sogar versterben.

00:16:18: Die bleiben, der blauen Blume verbunden.

00:16:21: Wollen mit der Einrichtung weiter sich entwickeln?

00:16:24: Bringen Sie sich in den Aktivitätsbereichen im Garten oder in der Hausmeisterei mitteinweise sagen ich habe gesehen wie schön das ist so ein Umfeld zum haben.

00:16:32: Ich möchte es auch mit erhalten und bringen mich hier ein weil wenn für mich demens ein Thema wird hier sein möchte.

00:16:40: Du sprichst von hier sein Möchte.

00:16:43: Wie schaut denn so einen Tag in einer Einrichtung wieder blauen Blumen aus.

00:16:49: Was gibt es dort für Angebote?

00:16:51: Wie geht man individuell auf die einzelnen Personen zu, wie lange ist man am Tag in so einer Einrichtungen?

00:16:59: Das kommt ganz oft an wie die familiäre und die persönliche Situation.

00:17:03: Es steht auch darum dass man hochprofessionell damit umgeht also nicht nur sagt ja vielleicht wie manche sagen jetzt Kinder von einer Einrichtung stellen und dann sind sie mal, vor allem da wird er auch Hochprofessionär mit Kindern umgangen.

00:17:18: Das ist auch in der blauen Blume so.

00:17:20: Es findet immer Eingangsgespräch mit der Einrichtungsleitung oder dem psychologischen Fachkräften statt die abschätzen was beschäftigt die Person, die womöglich mit den Demenz- oder anderen drum rumgelagerten Krankheiten verbunden ist, was sollte man da machen?

00:17:35: Und es geht einmal darum auf was bauen wir auf?

00:17:38: welche Stärken sind da, welche Stärke sind immer noch da?

00:17:41: Und nicht, was geht?

00:17:42: Nicht mehr.

00:17:42: Das ist nicht die Fragestellung sondern was geht.

00:17:45: und dann geht es eben darum dass man sagt okay was ist jetzt das Richtige für die Person?

00:17:50: und die Fragesstellung die mitschwingt was hilft aber auch den Unterstützenden Angehörigen?

00:17:56: ja und da gibt's Aktivitätsbereiche Es gibt die Beweglichkeit die gefördert werden kann Die Erinnerungsfähigkeit das sind eigene Spezialgruppen die dann so Max Gruppe zum Beispiel heißen mit den Abkürzungen Bewegungsgruppe, wo Gymnastikeinheiten gemacht werden.

00:18:12: Mahlgruppen, Handwerks-, Handarbeitsgruppe – es gibt auch Singen miteinander, Tanz, Lachen den Garten und ja bei dir gehen die Mundwinkel immer weiter hoch!

00:18:23: Ich kann's verstehen.

00:18:24: Aber nicht beim Garten weil ich hab keinen grünen Daumen also.

00:18:27: Das klingt sogar nicht nach Krankheit sondern das klingt nach hier findet Leben statt.

00:18:34: und die kam mir eine schöne Geschichte von unserem Oberbürgermeister erinnern.

00:18:38: Der ist von einem seiner vielen Termine abends heimglaufen an der blauen Blume vorbei und er war begeistert, weil es war warm.

00:18:45: Die Keller-Tür war offen und die Band hat im Keller gespielt und im Heinzelmann-Areal war Programm.

00:18:51: Und er hat auf der Straße mitgeswingt.

00:18:53: Er hat gesagt, Mensch da ist was los!

00:18:55: Und stellt man sich sowas vor unter einer unterstützenden therapeutischen oder unter den Unterstützenden... Medizinisch oder psychologischen Einrichtungen?

00:19:02: Nein, aber hier findet Leben statt.

00:19:04: Und für mich ist der Charakter der offenen Tür ganz entscheidend.

00:19:06: Gibt es die Band von einer blauen Blume noch?

00:19:09: Ja klar!

00:19:11: Wir haben sie immer wieder im Einsatz natürlich mit auch dann wechselnder Besetzung und die spielt zu den Gemeinschaftsfesten.

00:19:18: also wir vom Freundes- und Förderkreis unterstützen Aktivitäten der Blauen Blumme um sich die Einrichtung kümmern.

00:19:23: da ist das Sommerfest im Yoram Park wunderbar, die laufen hin, haben Spaß ... machen sich in einer ... ... kommunalfreundlichen Umgebung, die wirklich für sowas ja da ist.

00:19:35: Machen sie sich einen schönen Tag... ... die machen halbtages oder ganztages Ausflüge.

00:19:40: Für mich das Highlight, da werde ich immer gern eingeladen.

00:19:43: Ich weiß nicht warum weil der Erfolg nicht immer so aber Plätzle backen?

00:19:46: Okay!

00:19:47: Mein Highlight des Jahres.

00:19:49: Da krieg ich ganz genau gesagt wie ich es zu tun habe

00:19:53: und weil du danach dann essen kannst.

00:19:56: Nein, das ist wie zu Hause.

00:19:58: Man kriegt es ja schon mal auf die Finger geklopft wenn man den Teig so ist und wirklich auch von Menschen, die sonst vielleicht im ersten Moment relativ ruhig das ganze Jahr über erscheinen.

00:20:08: Die sind in der Runde des Plätzlebackens, die dieses Heft in der Hand haben?

00:20:12: Ich finde du hast als noch den Alltag in der blauen Blume beschrieben.

00:20:17: was hast du unter anderem etwas sehr Interessantes gesagt, was die Sarah Straub bei dem Thorsten Otto auch gesagt hat Wenn die Demenz dann fortschreitet, das ganze Leben hört ja nicht auf.

00:20:32: Man ist zwar zu dem einen oder anderen nicht mehr in der Lage aber es kann auch sein dass man Fähigkeiten die man aus der Vergangenheit besessen hat, dass sie bleiben und dass man die dann nach wie vor dann auch fördern kann.

00:20:43: Sie hat zum Beispiel da gesagt, sie hofft wenn Demenz bei ihr eintreten wird, dass man sie in Zukunft lässt Klavier zu spielen weil sie das unglaublich gerne mag.

00:20:52: also auch im Kontext Sie hoffentlich dann später, wenn es sie erwischen sollte mit Menschen umgeben ist die sie kennen und ihre Vergangenheit auch kennen.

00:21:03: Und dann sagen wir, die hat doch gerne Klavier gespielt.

00:21:07: also das heißt kennt ihr dann auch auch die die Menschen die dann bei euch in der blauen Blume sind?

00:21:11: Und findet ihr das dann auch raus?

00:21:13: was was da jene gerne tun würde?

00:21:16: Ja das finden die Kolleginnen und Kollegen in der Einrichtung sehr schnell und sehr gut heraus weil das Gespräch ist die Basis dessen.

00:21:24: Aber ich stelle mal dir jetzt so die Frage, du brauchst ja jetzt nicht beantworten.

00:21:27: Kennen wir auch alle?

00:21:29: Die umzurummen sind... ...die mit uns älter waren und die man vielleicht irgendwann in die Demenz begleiten.

00:21:34: Deswegen gilt es sich gegenseitig kennenzulernen.

00:21:37: Das ist in der Zeit, die uns zur Verfügung steht wo wir gut miteinander verbunden sind über Hobbys zu reden, über Vorleben, auch diese Empathie zum haben.

00:21:49: was hat dieser Mensch gern gemacht um dann in dem Moment wo man in der Demenz uns gegenseitig begleiten können, auch zu sagen das gibt Sinn jetzt zu machen.

00:22:01: Die Situationen werden sich verändern.

00:22:03: wenn jemand der ganzes Leben lang gern Essen gegangen ist dann in der demenz fortschreitend womöglich mit jemand essen zu gehen ist ein ganz anderes gefühl vergesslichkeit.

00:22:12: was alles dann mit rein spielen.

00:22:14: wir kennen vielleicht den film mit titaler forden mit honik im kopf wo man dann sagt ja da findet er essen anders statt.

00:22:20: aber das genau des wo man sagen dass soll den Raum kriegen und da ist auch jeder selber eingeladen, jetzt schon sich zu äußern.

00:22:28: Hey das macht mir Spaß!

00:22:30: Das pflege ich meine Hubbis die Übie aus.

00:22:32: Ich halte mein Körper fit, dass sie möglichst lang mit dieser Fitness dann in dem Zustand der man vielleicht anderes nicht zulässt.

00:22:39: Das tun kann was mehr aber freudig gemacht

00:22:41: hat.".

00:22:42: Das heißen wir auch bei zwei Begriffen, die da im Zornbank sind einmal Vorbeuge?

00:22:47: Und Teilhabe.

00:22:48: Also vor Beugen, wie lebe ich jetzt mein Leben?

00:22:51: Wie aktiv bin ich noch?

00:22:52: Wie sehr trainiere ich auch?

00:22:53: Wie traine ich auch meinen Gedächtnis?

00:22:55: Wie bin ich unter Menschen und in der Gesellschaft auch noch da?

00:22:59: Und Teilhaben nachher den Demenzerkrankten an der Gesellschaft noch teilhaben zu lassen?

00:23:04: Ja genau.

00:23:06: Wir hatten letztes Jahr als Teil unseres Veranstaltungsprogramms einen sehr interessanten Vortrag mit Herrn Dr.

00:23:12: Brey, der genau über den gesunden Lebensstil gesprochen hat.

00:23:15: Wie kann ich auch bestimmte Krankheitsbilder gut, ein bissel ausdehnen?

00:23:21: Muss nicht zu früh kommen.

00:23:23: Kann ich was dafür tun, dass es im schlimmsten Fall oder im besten Fall gar nicht kommt?

00:23:26: Ist eine ganz andere Ansatz.

00:23:29: Du kannst jetzt also etwas dazu beitragen durch gesunden und vitalen und verbundeten Lebensstil, bestimmte Dinge auch hinauszuschieben vielleicht auch ganz aus dem Leben fernzuhalten oder dir den Spaß an diesen Dingen zu behalten, auf andere Sachen wegrutschen.

00:23:46: Und das geht ja bei der Sarah Straub drum, Lebensmut trotz Demenz.

00:23:50: Da steht die Demenz schön im Zimmer mit dir und dann den Umgang damit zum haben.

00:23:56: Das sind völlig unterschiedliche Blickwinkel von einer völlig unterschiedlichen Richtung mit der Einladung.

00:24:01: Hey!

00:24:02: Lass uns da im Gespräch und im Kontakt dazu bleiben.

00:24:05: Okay einmal.

00:24:07: Das geht in die Richtung.

00:24:08: auch vorbeugen Geht es auch in die Richtung, dass wenn man von mir aus irgendwann in die Rente kommt und so dieser tägliche Stress, diese täglichen Aufgaben lassen?

00:24:21: Irgendwann nach sich dann auch Beschäftigung zu suchen.

00:24:24: Dass das auch dieses Gehirn nicht auf null abschalten muss weil es nur noch Fernseh konsumiert sondern dass man sich dort auch etwas sucht um weiter zu trainieren und aktiv zu bleiben.

00:24:35: Tag kann es nur ein Jahr geben, unbedingt.

00:24:38: Also klar assoziieren viele Leute mit dem Ende der Arbeit auch eine gewisse Erleichterung.

00:24:43: also nach vorne gedacht ab einem gewissen Alter denkt ihr doch wenn das jetzt mal wegfällt ausschlafen Zeitungen lesen aber genau das trainieren und das vorher schon wissen.

00:24:54: wie möchte ich meinen tag mit leben füllen mit meinem Leben mit dem was mein leben reich macht.

00:24:58: ja dass ist ganz wichtig.

00:25:01: da kann es die Vereinsaktivität, da kann's die Partnerschaftsarbeit miteinander sein.

00:25:06: Da kann es in der Familie das, dass man sich für die Familie und die Enkel mehr einbringen kann aber auch beispielhaft mit der Kompetenz, die wir aus dem Berufsleben mitbringt, auch im Ehrenamt weiterhin gute Rahmenbedingungen gestalten zu können Weil wir dürfen nicht in die Vollkastkomentalität verfallen, wird sich schon irgendwann irgendwer drum kümmern.

00:25:24: Das fällt ja immer mehr auch in sich zusammen.

00:25:26: diese Kartenhäuser, die man dacht hat gebaut zum haben also da wirklich eine Freude mit der nächsten Lebensphase zu haben.

00:25:33: Die fällt nicht vom Himmel, die muss ich mir selber als Grundlage schaffen.

00:25:37: und da gibt es ganz viele, ich spreche mal von Einladungen, die einen anrufen, hey komm, wer doch?

00:25:43: Selber muss man das auch angehen.

00:25:45: auch pflegen, soziale Kontakte.

00:25:47: Die sind sehr pflegebedürftig im Sinne nicht pflegige Kasse sondern selber die zu pflägen.

00:25:53: aber die helfen einem unheimlich diese Phasen durch.

00:25:58: Am Ende ist das Gehen ja auch ein Muskel oder?

00:26:01: Ja kann man so sagen.

00:26:02: Das heißt er muss irgendwie auch trainiert werden weil sonst lässt der immer mehr ab.

00:26:07: also das kann man sich schon bildlichen stückweit so vorstellen.

00:26:11: kennen alle jetzt so die Erfahrungen, die wir mit unserer vorforderen Generationen kreuzworträtseln.

00:26:16: Heute heißt es dann zu doku womöglich oder sich mal mit dem Smartphone wieder neu auseinandersetzen oder mal ein PC neu einrichten.

00:26:23: das sind alles so Dinge.

00:26:26: da sagt mein Nachbar immer da darfst du keinen Bogen drum herum machen.

00:26:30: wie oft entdecken wird dass wenn uns etwas nervt dass man sagen muss ja nicht sein in den Moment gibst du auch ja dem einen gewissen Raum dass du dienen wir damit womöglich auseinandersetzen kann irgendwann.

00:26:42: Und deswegen wieder der Hinweis, manche Sachen echt freudig und aktiv angehen und kein Bogen drumherum machen.

00:26:49: Ja und auch nicht stehen bleiben also nicht permanent nur im Stillstand zu fahren ob es jetzt auch beruflich ist oder privat ist oder in den Einbereichen das einfach zu sagen Mensch ja ich gehe jetzt auch mal einen Schritt weiter und entwickeln mich weiter oder lerne etwas Neues hinzu.

00:27:06: Also wahrscheinlich

00:27:06: hinzulernen ist auch ein ganz wichtiger Punkt

00:27:09: Also die Entwicklungszüge und die Entwicklung unseres Planeten.

00:27:14: Damals haben wir Entwicklungszyklen viele Jahre gedauert, heute waren ... Jetzt sprechen wir schon von Robotern, die unser Haus sauber machen.

00:27:21: Das wird in fünf Jahren Realität sein.

00:27:23: Und das geht sehr schnell!

00:27:25: Wir müssen natürlich unser Gehirn autrainieren damit umgehen zu können weil es passiert nicht nur irgendwo auf der Welt sondern das kommt auch zu uns und das lädt uns wieder dazu ein zu sagen wie möchte ich da mit umgehen?

00:27:38: Ganz aktiv.

00:27:39: Die Jugend auch ansprechend.

00:27:40: erklär mir das und sehr auffordern, wenn sie es nicht beim ersten Mal schon richtig erklärt haben zum Sagen du dann lass uns doch morgen nummel wir mal beide ein bisschen ruhiger sind mehr Zeit dazu haben.

00:27:50: Das bringt auf Freude dass man miteinander was tun kann.

00:27:55: Wahrscheinlich macht's keinen Sinn mit dieser Schublade jetzt in diesem Podcast auch aufmachen.

00:27:58: aber ich sage erstmal allein das Thema KI oder Smartphone ist da ja ein ganz alleiniges Thema, auch das Smartphonefluchen und Segen zugleich.

00:28:09: Also ist man später noch in der Lage dazu einen Buch zu lesen und sich darauf zu konzentrieren oder kann man nur noch wischen und kurz Informationen aufnehmen?

00:28:21: Ja es ist... Die Welt wird sich dahin entwickeln wo wir entscheiden dass man auch sagen das nehmen mir an.

00:28:27: Wir sind ja der Kundekonsument, wir sind auch der Als solches entscheidet, ich rate immer zu einem guten Buch.

00:28:34: Ich rate zu sehr guten Gesprächen.

00:28:37: Ich rate immer dazu eine Teilhabe auch zuzulassen.

00:28:41: Ich spreche ja bei Demenz auch oft von Teilhaben und da geht es darum, dass ich selber immer offen bin, Teilhäbe haben zu wollen nicht nur von den anderen Abwarten das die alles tun müssen, damit sie dabei sein können sondern das auch zu zulassen und dann auch aktiv darauf zuzugehen ob das Herausforderungen sind oder Ja, Gruppen sind.

00:29:00: Ob das Interessen sind?

00:29:02: Aktiv darauf zuzugehen meine Angehörigen einzubeziehen oder meine Freunde oder mein soziales Umfeld zum sagen wie könnt ihr das hinkriegen?

00:29:09: dass das so für mich klappt unterstützt es mir.

00:29:12: Ja und ich habe mal irgendwo ein Satz gelesen der heißt Das Gehirn reagiert auch Veränderungen.

00:29:20: wenn es jeden tag das gleiche erlebt dann schläft es ziemlich schnell ein und arbeitet monoton das ab, was ja sowieso jeden Tag kommt.

00:29:35: Ja also das muss man halt anerkennen.

00:29:37: viele verwechseln halt die dynamiktheugtigen zeit auch damit dass man sagt ja es gibt so viel dafür brauche ich so viel Zeit vom tag weil soviel konsum und was weiß ich muss das aufnehmen lernen.

00:29:49: nach wie vor gilt der schlaf als die beste verarbeitungszeit für unser geländes Und das sage ich, das gehört zum gesunden Lebenstil dazu.

00:29:57: Mit dem Umzugehen was da ist aber auch anzuerkennen wie uns das fordert und dann den Körper, dem Geist auch die Gelegenheit geben damit umzugehen oder dann das soziale Umfeld mit einzubeziehen.

00:30:07: also einfach wir können nicht mit den Erfahrungen der Vergangenheit unseren Alltag der Zukunft gestalten.

00:30:13: Das wird uns in Teilen gelingen.

00:30:16: Also da waren wir viel aus der Erfahrung schöpfen können.

00:30:19: Aber wir können ja nicht immer sagen früher war das so und heute muss mir helfen dass ich die Probleme bewältige Da könnt's für den einen oder anderen im Düster waren und das wollen wir eben nicht, sondern die Einladung zu verstehen wie du es gesagt hast.

00:30:31: Das Gehirn braucht auch diese Veränderungen um zu sagen da bleibe ich dran, da setze ich mich damit auseinander, das möchte ich lösen.

00:30:38: Nur mal wer hat nicht den Ehrgeiz wenn er mal Kreuzworträtsel angefangen hat das Lösen zu wollen?

00:30:43: Ja ist es...ich komme nie bis zum Ende aber

00:30:47: paar Lücken dürfen bleiben.

00:30:49: aber ja wie gesagt Also, da sind genügend Gelegenheiten.

00:30:53: Da wo man merkt es spontan schon an also... Ja

00:30:57: absolut!

00:30:58: Also Menschen die mich kennen werden bestätigen dass ich hier und da meinen Ehrgeiz habe.

00:31:05: In guten Gesprächen die du suchst.

00:31:07: Darum liebe ich ja auch die Podcast so sehr weil man dort einfach sich auf den anderen konzentrieren kann.

00:31:14: Man hat Zeit füreinander, man hat ein Thema Und gibt dem anderen auch Zeit.

00:31:20: Das heißt, da passiert in dem Moment unglaublich viel über das man sich unterhalten kann und ich liebe es.

00:31:25: Das ist genau das was du gesagt hast.

00:31:26: Nimmt euch Zeit füreinander und unterhaltet euch!

00:31:30: Also ich hatte auch die Vorbesprechung für die Veranstaltung jetzt mit Sarah Straubb und da war klassische Veranstalter Frage wie lang soll das dauern?

00:31:39: Wie lange brauchen wir die Öffnung der Einrichtungen also Stadttheater?

00:31:44: dann kam die Antwort nicht so streng machen.

00:31:46: Da werden Leute da sein Die werden etwas von der Zeit haben wollen.

00:31:51: Die haben mehr Fragen oder die wollen sich.

00:31:53: in solchen Veranstaltungen kann es auch sein, das ist aus der Erfahrung von Sarah Straubkommen.

00:31:57: Die wollen zumal plötzlich aufstehen und was singen weil das das ist wie sie ausdrücken können dass sie das jetzt toll finden hier sein zu können.

00:32:04: Und das ist so genau dieses Erleben was du gerade so schön gesagt hast Zeit zu haben.

00:32:09: Das sollte man sich dann auch für die Veranstaltung gönnen.

00:32:12: Die wird natürlich Rücksicht darauf nehmen, dass das nicht die ganze Nacht durchgeht.

00:32:15: Es wird ein guter Zeitraum sein aber es ist nicht so stark zu sagen auf die Uhr geguckt wir müssen fertig werden sondern es lässt Raum, dass jeder sich da hinfinden, das spüren kann und mitgehen kann und diesen anderen Blickwinkel von einem Thema gewinnen zu können, das vielleicht für viele entschrecken hat.

00:32:38: schon gesagt, in der Vorbereitung habe ich das von ihr gehört.

00:32:43: Dass sie an so einem Abend natürlich informieren möchte?

00:32:47: Sie möchte Geschichten erzählen und das Thema näher bringen.

00:32:52: Sie möchte Ängste abbauen aber auch vor allem unterhalten.

00:32:56: Und sie sagt da entstehen ganz schöne Momente eine ganz tolle Atmosphäre.

00:33:02: Vor allem durch die Musik, die sie spielt.

00:33:05: Da muss sie herausragend gut sein!

00:33:08: Ja,

00:33:08: das

00:33:09: bin ich auch sehr gespannt.

00:33:10: Ihr habt bisher auch nur die Aufzeichnungen?

00:33:12: Ihr habt es ja noch nicht gleich erleben dürfen und deswegen ist auch meine Vorfreude für den zwölften Juni im Stadthärte hier in Kaufbeuern so ganz groß weil so viele Fans schon überall hingefahren sind um Dr.

00:33:23: Sarah Straub zum Hören und wir kriegen sie jetzt her!

00:33:27: Wir kriegen Sie her und was kostet das Eintritt?

00:33:31: Der Eintritt ist frei.

00:33:32: Wir wollen wie gesagt jedem die Möglichkeit geben sich mit dem Thema anzufreunden, dort hinzugehen interessiert zu sein.

00:33:39: Wir die beteiligten Einrichtungen, die auf Spenden angewiesen sind – das ist die Bürgerstiftung der Freundes- und Förderkreis der Blauen Blume -, aber auch die anderen Beteiligten, die eben Spendengelder auch verwerten wollen für die Einrichtung, die werden dankbar für Spenden, die an diesem Tag gegeben werden.

00:33:56: Wir haben es in den Werbeblocks ausgestrahlt worden so bekannt geben, aber natürlich können an dem Abend dann auch Spenden gegeben werden.

00:34:04: wir bitten um Anmeldung.

00:34:05: Das haben wir in den entsprechenden Werbelinien bekannt geben, weil sonst kriegen wir zu viele Leute ins Theater und die haben jetzt schon über hundert.

00:34:14: Also wir sind schon an einem Punkt wo wir sagen also bitte in der Zeitung aufmerksam lesen und auch auf dem Portal Wir sind Kaufbeuern ist es sehr veröffentlichte Informationen also Anmeltungen erbeten eintrittfrei Spende freuen wir uns sehr

00:34:26: okay.

00:34:28: Jetzt habe ich eine Idee Lassen Sie doch mal in ein Lied von der Sarah Straub ... reinhören, dass mir mal ein Gefühl für die Stimme... ...für die musikalische Atmosphäre bekommen.

00:34:43: Mit der sie dann auf der Bühne steht.

00:34:45: Ich nehme an also das ist jetzt ein Klavierstück was wir... ich weiß nicht ob sich das da am zwölfens spielen wird aber es spielt dort glaube ich auch am Flügel ne?

00:34:55: Ja, ihr habt

00:34:56: einen musikalischen Begleiter dabei mit einem E-Piano da ist und es wirkt natürlich besonders schön im Stadthärter.

00:35:03: Dann lass uns noch mal ein Stück rein hören,

00:35:07: Sarah

00:35:07: Schraub.

00:35:08: Das Lied heißt Schoko Eis mit Sahne.

00:35:34: Du seist dich stummblang, einfach nur schnell im Kreise drehen Auf die höchsten Bäume klettern um die Welt zu sehen.

00:36:00: Du fragst dich vielleicht gleich Das ist doch gar nicht so leicht.

00:36:06: Dafür braucht's nur die Fantasie.

00:36:11: Und wenn du schon für nur ein Null Das Leben

00:36:34: is wie Schoko-Eis mit

00:36:36: Zahne Wieder eine Song dir fällt.

00:36:45: Lass ich dir von Was man sich gerne anhört.

00:36:57: Ja, also musikalisch toll und durch das dass man da die große Freude hat es alles verstehen zu können was Deutschland gesungen ist findet man viele Stationen wieder.

00:37:08: es ging ums Ende war aber genauso eine tolle Szenerie die man sich für Kinder vorstellen kann entdecken aber ein lebenslanges Lernen hat mitgesprungen.

00:37:18: Die Mundwinkel gehen hoch, Schokoeis mit Sahne.

00:37:21: Also es lässt einfach das Herz aufblühen und es lässt das Thema, dass sich da mit einem Leben eigentlich abzeichnet in diesem Song schön erscheinen.

00:37:28: Und darum geht's?

00:37:29: Ja,

00:37:29: finde ich auch!

00:37:31: Ich hoffe, das zieht sich durch den Podcast durch, dass dieses eigentlich vermeintlich schwere Thema Demenz auch Leichtigkeit haben kann, auch einfach leichte Informationen haben kann – und das scheint sie dann an so einem Abend auch wirklich transportierend zu können.

00:37:44: Sie liest Geschichten aus ihrem Buch Und singt dann so wunderschöne Lieder, die mich gerade gehört haben.

00:37:51: Ja und es lädt uns zum Einladen und zum Reflektieren ein?

00:37:55: Wie geht's mir wenn mein Leben so aussieht wie es aussehen wird?

00:37:59: mit hohen Wahrscheinlichkeit wird Demenz in der alterten Bevölkerung ganz viele treffen und das muss nicht den Schrecken auslösen.

00:38:05: Das darf eine jetzt schon beginnende schöne Canon-Lernphase einleiten, die man nicht alleine mit der Familie, mit Angehörigen, mit Freunden zu was wir eingeladen haben mit dem Netzwerk auch beginnen lässt zu sagen, wie wünsche ich mir mein Leben?

00:38:21: Wie wünsch ich mir die Gesellschaft, die mit dem umgehen kann.

00:38:23: Ist dann so eine Veranstaltung auch dazu da in der Gemeinschaft zuzuhören und zu reflektieren also auch da schon nicht alleine zu Hause zu sitzen und etwas zu konsumieren sondern zu sagen ganz bewusst gehe ich jetzt auch ins Stadttheater und habe links und rechts neben mir sitzen und höre dann der Sarah zu

00:38:45: Ja, unbedingt.

00:38:46: Also wir haben jetzt schon Interessierte.

00:38:49: die wollen auf jeden Fall kommen weil sie wissen was das Live-Element ist, dass zuhören und es hingehen, dass neue Leute sehen und auch diese Atmosphäre sehr viel wert ist.

00:38:57: Wir haben mit Menschen gesprochen die haben gesagt ich freue mich so auf das aber ich gehe nicht hin weil das ist mir zu spät.

00:39:06: dann war das Angebot ... können heimfahren oder so.

00:39:10: Nee, nee, mir langt die... Ich freue mich so, dass die kommt und ich habe sie schon mal gehört.

00:39:13: Die werden wir an dem Abend die Musik noch einmal anschalten.

00:39:15: Ich werde Heimat an euch denken.

00:39:17: Sogar das löst Freude aus!

00:39:20: Dass etwas da ist in den Bereich wo ich wohne, mich bewege?

00:39:27: Und das löste Freude auch aus, dass andere dann da sind mit denen sagen kann wie war's denn gestern?

00:39:31: Oder erzähl mir davon.

00:39:33: Das ist ja das Phänomenale was Brücken baut was wieder ein Gesprächskontext gibt, was wieder einen Austausch gibt und was die Leute miteinander reden lässt.

00:39:42: Mir geht es ja allein jetzt in unserem Podcast schon so.

00:39:45: also wir sprechen über Demenz aber uns geht's ja jetzt nicht schlecht dabei sondern wir haben auch eine gewisse Freude, eine gewissen Leichtigkeit einfach uns auszutauschen oder so und ähnlich wirds dann an dem Abend vielleicht auch sein.

00:39:59: unbedingt das ist das Element dass danach zur Verfügung steht.

00:40:03: Neben dem natürlich im Mittelpunkt stehenden Auftritt von Sarah Straub ist der Nachgelegenheit, sie kennenzulernen mit den Institutionen des Staates um Seniorenbüro blaue Blume, Freundeskreisblaue Blumen, Bürgerstiftung und AOK ins Gespräch zu kommen.

00:40:18: Aber auch mit den anderen Gästen diese Zeit noch zu nutzen die man da zubringen will also das Miteinander über das Reden können sich dann auch informieren wirklich sich den Kontext abholen.

00:40:29: wo könnte mich beschäftigen?

00:40:31: Das ist ganz wichtig, weil du hast es bisher ein bisschen ausgelamert.

00:40:35: Aber das schwingt natürlich auch bei vielen mit.

00:40:36: Ab einem gewissen Punkt wird's auch kompliziert und komplex gerade wenns dann um Versorgung, um Krieg im Pflegegrad.

00:40:44: wann zahlt Krankenversicherung?

00:40:45: Wann zahlt Pflegeversicherung?

00:40:46: da wird's komplex Und da gibt es so unheimlich gute Hilfestellung, die einen auffangen kann und unterstützen kann.

00:40:53: Sehr schnell auch etwas geben kann bei uns bei der AUK – die Pflegeberatung –, die eine unheimliche gute häusliche Orientierung gibt.

00:40:59: Wie kann man sich das im häuslichen Umfeld vorstellen?

00:41:02: Das ist ja das Wichtige, dass ich mit diesem guten Gefühl und der Sicherheit rausgehe... Ich bin nicht alleine mit den Dingen.

00:41:08: Wollte

00:41:08: ich gerade sagen, man ist nicht alleine und das Thema Sicherheit glaube ich ist ein ganz entscheidendes.

00:41:12: beim Thema Demenz?

00:41:13: Genau!

00:41:15: Und da möchte ich auch ein bisschen dem entgegentreten klar sehen wie Versorgungsstrukturen die unter Spannung stehen, die ja auf wegfallen haben wir sterben ja nicht am ländlichen Raum oder in kleineren Strukturen oder kleineren kommunalen Verbünden ganz am langen Arm ab.

00:41:30: es gibt immer noch was und ich habe es vorhin schon mal gesagt Ich finde die Nachbarschaftshilfe, die Vereinsarbeit in den ländlichen Strukturen.

00:41:39: Das ist Gold wert in unserer Gesellschaft, die sich so verändert wie sie sich verändert da im Gespräch zum Bleiben und das sage ich immer.

00:41:45: Da ist Teilhabe damit auch verbunden dass es auch Zulass dort dabei sein zu wollen etwas dafür zu tun zur der Zeit wo ich etwas tun kann und dann aber zu wissen ich bin nicht allein

00:41:59: Das heißt jeder, der uns jetzt zuhört kann man auch ein Stück die Angst nehmen.

00:42:04: Selbst wenn er nicht den großen Freundeskreis hat oder den großen bekannten Kreis hat weil von mir aus die Entwicklung des Lebens dann so ein bisschen in die Einsamkeit gegangen ist.

00:42:15: unsere Struktur auch hier in Kaufborn und dem Raum ist so ausgeprägt von der Beratung bis zur Betreuung dass er da nicht alleine sein muss wenn es dann sein sollte

00:42:26: unbedingt.

00:42:27: also.

00:42:27: es gibt Von der Versorgung bis zur Betreuung, bis zu den Netzwerken, bis zur Selbsthilfe.

00:42:32: Hier ist so viel in der Umgebung.

00:42:35: Man muss immer wissen wo Fange anzufragen, wo ich die Orientierung hole.

00:42:39: aber es gibt sehr sehr viele und es gibt hohe Engagements das nicht nur monetär getrieben

00:42:44: ist.".

00:42:45: Und der Abend mit der Sarah Straub könnte auch ein erster Moment sein wo man diese Frage stellt?

00:42:52: Du hast davon gesprochen, dass nach der Konzertlesung der Abend nicht beendet ist.

00:42:58: Sondern es findet dann noch etwas statt?

00:43:00: Genau aus Angebot einfach mit den Fragen die man aktuell hat, die einem aus dem Vortrag noch im Kopf sind entweder mit Sarah Straub oder den anderen Partnern zu sprechen sich da Orientierung zu geben oder zu wissen Mensch, die sehen ja so aus auch das man nächste Woche oder wenn's normaler Thema ist widersprechen möchte.

00:43:18: also da gehts uns Institutionen und Einrichtungen Natürlich auch immer darum zu zeigen, wir sind einer von allen nicht.

00:43:27: Wir sind die KI oder wir sind irgendwelche abgehobenen Beratungsinstanzen sondern wir sind Teil der Bürgerschaft, wir ist ein Teil dieser kommunalen Verbunds, wir seien Teil des Netzwerks und wir sind Bürgerinnen und Bürger und stehen bewusst offen für die Problemstellung, für die Fragen und für die Unterstützung zur Verfügung.

00:43:46: Und hinzu kommt, ihr habt mit der Sarah Straub ja auch eine absolute Fachfrau eingeladen in dem Bereich.

00:43:52: Ja als lebenserfahrene Person und Psychologin mit dann dem Titel auf den sie sich jetzt selber nicht so viel Wert legt.

00:44:00: im Kontext aber ist die Fachperson da.

00:44:05: Es ist was Besonderes.

00:44:06: es ist aber Teil einer sich fortsetzenden Serie die die Einrichtungen natürlich immer an den Tag legen dass man auch sagt einmal im Jahr Können wir mal wieder drüber nachdenken, wie können wir unterschiedliche Zielgruppen und Interessen aber unterschiedliche Blickwinkel in das Thema hinein wagen?

00:44:23: Okay.

00:44:24: Eine kleine Aufgabe die ihr euch auch gegeben habt als Förderung des Freundeskreises der Blauen Blume innerhalb eures Netzbacks dass sie sagt dieses Thema immer wieder über Veranstaltungen und durch andere Informationen aktuell zu halten.

00:44:38: Ja, und wir haben es sogar um eins erweitert.

00:44:40: Wir wollen uns nicht nur alleine Gedanken machen.

00:44:42: in dem Fall war ja die Kooperation mit der Bürgerstiftung ganz wichtig zu sagen hey wir haben uns in dem Gedankenbild mit dem Engagement beschäftigt.

00:44:49: dann kam eben der Impuls.

00:44:51: auch die Bürger Stiftung ist offen für solche Veranstaltungen und Unterstützungen.

00:44:55: Die hatten schon Erfahrungen im Stadttheater haben uns ermutigtes dort zu machen Haben uns jetzt in der Abwicklung Bewerbung Und auch in der entsprechenden Hinterlegung dessen was alles zu organisieren ist da voll unterstützt.

00:45:08: dann gelebt das Netzwerk, in dem für uns ganz konkret schauen wir natürlich jetzt auch schon in die nächsten Jahre.

00:45:14: Also aufs nächste Jahr ganz besonders!

00:45:16: Da haben wir ein Fünfundzwanzig-Jubiläum bei der Blauen Blume.

00:45:19: da freut sich natürlich nicht nur die Einrichtung blauer Blume und des Bezirks Ganghaus sondern auch der Freundes- und Förderkreis und dabei mal wieder was Tolles machen hier in Kaufbäuern und rechtzeitig darüber informieren, Den Blick dahin lenkt.

00:45:33: Wir haben immer so den Anspruch, die Mischung was Kulturelles mit Musik aber auch inhaltlich zu verpacken weil die Kombination oder die Trilogie in diesen Themen also nicht nur den Inhalt infolge und zu stecken sondern Kultur- und Musik auch mitzuverbinden.

00:45:47: das bringt tolle Interessenssynergien mit wo sich einfach mehrere Interessenschichten am Gehirn abholen lassen.

00:45:55: Also, wir warten da mal ab was ihr alles auf die Beine stellt und dann werden wir im nächsten Jahr werden wir uns darüber dann unterhalten.

00:46:03: Ja, wir waren bestimmt vorher schon mal... Wir haben

00:46:06: ein Podcast über

00:46:07: den zwanzig das große Ding.

00:46:11: Zurück zu kommen am zwölften Juni Dr.

00:46:14: Sarah Straubb im Starttheater und was hier gleichzeitig auch ist eine richtig gute Musikerin und eine richtig Gute Sängerin.

00:46:22: ich habe irgendwo gehört oder gesehen gelesen dass sie auch ursprünglich mal vorhatte, Berufsmusikerin zu werden.

00:46:31: Sie war auch in jüngeren Jahren quasi, hat sie gesagt, vor Gruppe von Joe Cocker und Lionel Richie – in welcher Form auch immer.

00:46:39: mehr habe ich darin nicht drüber gelesen!

00:46:41: Also das heißt da werden wir am zwölften Juni auch wirklich eine versierte Musikerin und Sängerin erleben.

00:46:48: Unbedingt Das hat sie uns voraus.

00:46:52: Sie macht das gepaart mit denen, dass es über die Geschichten sinkt.

00:46:55: Also sie hat sich ja schon ein bisschen doch entschieden,

00:47:01: über

00:47:01: diese Geschichten auch singen zu wollen und das zu paaren.

00:47:04: also diese Mischung mal eine Lesung, mal Erzählung, mal Gedanken und dann aber die tolle Musik, die sie einfach mit der Erfahrung schon in den Raum tragen kann Könnte ich jetzt zum Beispiel nicht, die können vielleicht gerade nur das mit Geschichten erzählen.

00:47:20: Aber sie kann die Musik und für mich ist es eine Erscheinung.

00:47:23: also das sieht man in dem was man vorab natürlich anguckt und ein unheimliches Talent.

00:47:28: Ich sage aber dass talent nutzt sich dazu um Brücken zu bauen um uns zusammenzubringen als offene Einladung zu sagen hey lasst sonst mit dem Themenkomplex mal einen schönen Abend verbringen.

00:47:41: Also etwas worauf sich jeder freuen kann der schon eine kostenlose Karte ergattert hat.

00:47:48: und der Appell an jeden, der uns jetzt zuhört und noch nicht aktiv war kommt holt euch eine Karte und nehmt an diesem wahrscheinlich wunderschönen Abenteil.

00:48:00: Genau!

00:48:01: Und es geht darum die Karte ist bloß die Anmeldung.

00:48:04: wir müssen wissen dass man kommen will und wer das macht und dazu lade wirklich ganz herzlich alle ein.

00:48:09: Es wird.

00:48:10: ein wunderbarer, schöner Freitagabend am zwölften Juni.

00:48:13: Genau und der Eintritt ist auch keine Hürde denn nochmal betont... Der Eintritt ist kostenlos.

00:48:19: Ja.

00:48:22: Lieber Bernd!

00:48:23: Ich glaube wir haben über das Thema Demenz gesprochen und haben dort darüber informiert.

00:48:31: ich glaube in einer Form dass man, auch wenn es einerseits natürlichen Krankheitsthema ist aber dass es zum Leben dazu gehört dass man als Mensch nicht aufhört zu leben.

00:48:43: Dass es ganz viel Empathie geben kann, dass es ganz viele Menschen geben kann die sich um einen kümmern das ist ganz viel Information geben kann und viele Institutionen die zur Seite stehen.

00:48:58: Das heißt in diesem Bereich sind wir wirklich sehr gut verseucht.

00:49:04: Ja also ich möchte dem Ganzen was du gesagt hast nur hinzufügen Wir sprechen von einem, bei der Demenz von einem lebensverändernden Thema.

00:49:12: Keine Krankheit als erstes sondern es verändert wie viele andere Dinge unser Leben und damit sich auseinandersetzen zu können.

00:49:20: Es

00:49:20: gibt einem unheimlich Kraft auf das zuzugehen weil wie gesagt älter werden wir auch von alleine.

00:49:26: dann kommt das ein oder ander Zippalett dazu Und wenn das kommt kann ich da mit umgehen.

00:49:31: Das soll der Abend für uns bringen.

00:49:33: Ja und und dass vielleicht noch als als Ergänzung eine ganze Menge Informationen glaube ich auch, dass man noch wieder ein zusätzliches Verständnis zum Thema Demenz und auch der Erkrankung bekommt.

00:49:46: Denn zum Teil ist es ja auch mit Persönlichkeitsveränderungen verbunden wo man dann auch schnell seine Vorurteile hat.

00:49:54: aber wenn man mehr über Demenz weiß dann auch mit diesen Veränderungen viel besser umgehen kann bei den Menschen die da davon betroffen sind.

00:50:02: Ja, und das wissen wir aus der Erfahrung.

00:50:04: Also Angehörige sind oft sehr interessiert sich dem einfach mal in den Veranstaltungen zu stellen weil es geht nicht darum ist ich selbst als schon Betroffener selber zu outen oder zu sagen Das geht natürlich im Kopf sondern die Angehögen sind eingeladen zu sagen was wird da auf uns zukommen?

00:50:19: Genau.

00:50:19: Und deswegen sind auch angehörige genau die richtige Zielgruppe um viel zu erfahren und sich nicht allein gelassen zu fühlen.

00:50:30: Ja genau, also wirklich da nochmal der Appell informiert euch und beschäftigt euch mit dem Thema Demenz.

00:50:39: Es kann auf einen zukommen es kann im Umkreis auf einen zu kommen aber jede Information jedes Wissen was man hat bringt ein weiter und bietet einem die Möglichkeit ganz anders mit dem thema auch umzugehen.

00:50:50: ja und also extrem süchtig.

00:50:53: Und nicht nur in einer Suchmaschine den Begriff einzugeben oder irgendeinen isolierten wahrgenommen für einen in den Blick genommen einen Experten dazu befragen, sondern wirklich Fächer auf.

00:51:06: Breit informieren.

00:51:07: und da haben wir Musik, da haben auch die Möglichkeit aus dem Buch zu hören und der Buchtitel ist ja ... Der spricht ja schon Programm.

00:51:14: also sie hat das ja mit dem pfiffigen Doppeltitel Lebensmut trotz Demenz oder Lebensmut Trotzt Demenz verbunden.

00:51:23: Und das zeigt ja viel, was einfach da an die Hand gegeben wird wie man damit umgeht.

00:51:27: Ja und Lebensmut kann ja auch bedeuten auch wenn es momentan noch nicht heilbar ist.

00:51:32: aber die Forschung ist daher glaube ich sehr sehr aktiv.

00:51:35: erste Tendenzen sind ja auch zu sehen dass man vielleicht sogar in ein paar Jahren ohne zuviel Hoffnung zu machen vielleicht auch medizinisch schon Fortschritte gemacht hat um einzudämmen oder vielleicht sogar ein Stück weiterzukommen.

00:51:48: Genau und Forschung heißt nicht nur, das möchte ich auch der Forschung ein bisschen vorwegegreifen.

00:51:55: Dass man nach Medizin sucht weil Medizin unterstützt immer es ist ein wichtiges Element in der Behandlung.

00:52:01: Es gibt aber auch oft Effekte dass die Medizin vielleicht ein müde oder dann auch etwas ruhiger macht, dass bestimmte Effekten vielleicht nicht so stark ausfallen.

00:52:10: Es geht ja viel darum, die aktive Phase als aktive Fase zu haben, zu nutzen und zuzulassen.

00:52:16: Und so lange die nicht in bestimmte Richtungen eng gleist oder schaden oder bestimmte Nebeneffekte hat, die bei anderen Schäden erzeugen können, hätte die Medizin auch mal noch da sein lassen, wo sie dann hingehört.

00:52:29: Deswegen diesen aktiven Teil im Umgang ist ja auch Teil der Forschung.

00:52:33: Der fließt eben auch über den psychologischen Aspekt bei der Sarah Straub mit ein diese Aktivität zu nutzen, dieses was ist da?

00:52:42: Was isst noch da und nicht so sagen.

00:52:44: Und was muss man jetzt abstellen?

00:52:46: Okay.

00:52:47: Lebensmut trotz Demenz oder Lebensmut Trotz Demens je nachdem wie man es aussprechen möchte.

00:52:55: Dr.

00:52:55: Sarah Straub Musikerin Diplom Psychologin Expertin Unterhalter Am zwölfsten Juni im Stadttheater Kaufbäuren.

00:53:06: Wer noch keine kostenlose Karte hat, sollte jetzt schnell sein – ich glaube ein Abend auf dem wir uns auf jeden Fall von Herzen freuen können!

00:53:16: Bernd Ruppert war bei uns zu Gastvorsitzender vom Förder- und Freundeskreis der Blauen Blume in Kaufbohren und Direktor der ROK Kaufbohnen Ostkalkoljur Berndt.

00:53:26: Vielen Dank für die Zeit, für die Information.

00:53:28: es hat mir sehr viel Spaß gemacht Und wir sehen uns am zwölften Juni.

00:53:32: Da auf jeden Fall und den Dank zurück, auch mir hat Spaß gemacht!

00:53:36: Wir haben ein schönes Thema eingerahmt und ich glaube, freuen uns jetzt beide auf den Zwölfen Juni?

00:53:40: Absolut

00:53:41: – und auf Dr.

00:53:42: Sarah Straubb und ihre Musik und ihre Geschichten.

00:53:44: Wir haben alles Gute!

00:53:46: Bis dahin!

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